


Eine Stadt ist in Angst und Schrecken: Bei Nacht und Nebel treibt ein blutrünstiger Wahnsinniger sein Unwesen. Der "kleine", unbedeutende Verkäufer Kleinman, der von alledem nichts weiß, wird nachts von der neu gegründeten Bürgerwehr aus dem Schlaf gerissen, da dringend seine Hilfe benötigt wird. Seine genaue Aufgabe wird ihm jedoch nicht gesagt, lediglich, dass er eine wichtige Aufgabe im "Plan" der Bürgerwehr hat, die von Hacker angeführt wird.
Nach anfänglichem Zögern lässt er sich bereden mitzugehen. Man weist ihm eine Straßenecke zu, wo er sich aufhalten soll. Skurrile Gestalten tauchen auf – eine philosophierende Prostituierte, ein wissenschaftsverliebter Arzt –, doch niemand kann ihm seine Aufgabe im "Plan" nennen. Kleinman wünscht sich nur in sein Bett zurück, doch er findet nicht den Mut zu gehen.
Als er hört, dass sich die Hackerpartei gespalten hat und er sich nun der verfeindeten Gegenpartei anschließen soll, steht Kleinman unvermutet zwischen den Fronten. Schließlich gerät er sogar selbst in Verdacht und soll gehängt werden.
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Kleinman |
Charlotte Frettlöh (Jg. 10) |
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Hank |
Jakob Nolte (Jg. 8) |
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Al |
Lea Will / Katharina Wzietek (Jg. 8) |
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Hacker |
Jan Gooßmann (Q 1) |
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Sam |
Christina Biewer (Q 1) |
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John |
Sara Holland (Jg. 8) |
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Victor |
Lara Warnecke (Jg. 8) |
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Anna |
Anna Ohlendorf (Jg.8) / Anna Rust (Jg. 10) |
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Arzt |
Marius Pahlke (Q 1) |
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Gina |
Sara Kuhlgatz (Jg. 10) |
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Mann |
Emelie Beigel (Jg. 8) |
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Polizist |
Eva von Wechmar (Q 1) |
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Bill |
Lara Warnecke (Jg. 8) |
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Frank |
Anna Rust (Jg.10) |
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Don |
Anna Ohlendorf (Jg. 8) |
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Henry |
Josef Kunisch (Jg. 8) |
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Assistent |
Lea Will (Jg. 9) / Katharina Wzietek (Jg. 8) |
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Spiro |
Isabel Gogol (Jg. 8) |
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Der Wahnsinnige |
Jan Gooßmann / Christina Biewer (Q 1) |
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Beleuchtung / Technik / Musik |
Nils Janßen, Jan Hansmann (Q 2) Felix Kleinschmidt (Jg. 9) |
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Programmheft / Plakatgestaltung |
Christa Reinicke, Hans-Jörg Reinicke |
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Maske |
Paulina Eickhoff, Carmen Höppke (Q 1) |
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Bühne / Requisiten / Kostüme |
Ilka Weinreich |
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Fotos für das Programmheft |
Tobias Heinze |
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Regie |
Christa Reinicke |



Woody Allen (geb. 1935), amerikanischer Drehbuchautor, Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur, hat sich Zeit seines Lebens mit den großen Fragen des Lebens beschäftigt. Das Thema Tod, die Angst vor dem nicht wieder rückgängig zu machenden Ende, die Frage nach dem Sinn des Lebens spielt in vielen seiner Werke eine zentrale Rolle.
John: Haben Sie Angst zu sterben?
Kleinman: Ich würd’ nicht sagen, dass ich Angst hab’ zu sterben, ich will nur nicht gerade dabei sein, wenn’s passiert.
In "Tod", seinem 1975 veröffentlichten Theaterstück ("Death"), zeigt Woody Allen die Absurdität des Menschen, der durch sein Planen dem Leben eine gewünschte Richtung geben möchte. Der 'Unplan’, das Ungewisse greift in das Leben ein. Trotz aller Situationskomik, Groteske und gesellschaftskritischen Ironie vermittelt Allen ein eher düsteres, von vielen Unsicherheiten geprägtes Weltbild. Die Gesetze der Logik gehen nicht auf. Niemand kennt die Wahrheit, Unschuldige sterben durch die Hand eines Wahnsinnigen, und am Ende geht die Verfolgungsjagd nach dem Mörder weiter.
Woody Allen schrieb "Tod" nach einem frühen Stück von Eugène Ionesco aus dem Jahr 1959: "Tueur sans gages" (dt.: "Mörder ohne Lohn"). So sind beide Einakter sowohl thematisch (die Absurdität des Menschen) als auch durch die Autoren miteinander verbunden.