Gymnasium Burgdorf

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Die Theater-AG präsentiert 2006

Romulus der Große

Viel Jubel bei der Premiere

Theater-AG des Gymnasiums führt „Romulus der Große“ auf und lässt sich feiern

Die Komödie „Romulus“, aufgeführt von der Theater-AG des„Gymnasiums Burgdorf, sorgte bei den Zuschauern für viele Lacher.

VON ROBERT KOLM

ZuschauerBURGDORF. Immer wiedergab es Szenenapplaus und am Schluss tosenden Beifall. Keine Frage, die rund 300 Zuschauer, die am Donnerstagabend den Weg in die Aula des Gymnasiums Burgdorf gefunden hatten, waren von der Aufführung der Theater-AG der Schule restlos begeistert. Nachdem im vergangenen Jahr mit Arthur Millers "Hexenjagd" ein eher düsteres Stück auf dem Programm gestanden hatte, amüsierten sich die Zuschauer diesmal bei der Komödie "Romulus der Große" von Friedrich Dürrenmatt.

Die ersten Lacher durfte Hauptdarsteller Sören Wilke alias Kaiser Romulus Augustus für sich verbuchen. Als der über zwei Meter große Wilke als Imperator, mit Toga, Sandalen und Lorbeerkranz ausgestattet, grinsend die Bühne betrat, sorgte das für Erheiterung bei den Zuschauern. In den nächsten zweieinhalb Stunden, unterbrochen von einer Pause, zeigten die Schüler, was sie in den vergangenen Monaten unter der Regie von Lehrerin Christa Reinicke einstudiert hatten.

Da in Dürrenmatts ursprünglicher Fassung des "Romulus" nur zwei weibliche Rollen vorkommen, mussten einige der theaterbegeisterten Schülerinnern in Männerrollen schlüpfen, um mitwirken zu können. "Das ist lustig, aber auch sehr schwierig, weil man schon darauf achten muss, sich auch wie ein Mann zu bewegen", waren sich Melanie Brinkmann, die den Kunsthändler Apollyon spielte, und "Innenminister" Jasmin Pszolla einig. Als öliger Hosenfabrikant Cäsar Rupf begeisterte Michael Gieseler das Publikum. "Ich bin ja privat so sympathisch, da darf man auf der Bühne schon mal unsympathische Rollen spielen", sagte er nach der Aufführung augenzwinkernd.

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