von Eugène Ionesco


Die Smiths, ein in London wohnendes Ehepaar, unterhalten sich nach dem Essen über Belanglosig-keiten und ohne sich eigentlich zu unterhalten oder auf den Partner einzugehen. Das Dienst-mädchen Mary möchte auch als wichtig wahrgenommen werden und stellt sich dem Publikum vor, bevor sie den Besuch der Martins ankündigt. Diese schließ-lich, im Wohnzimmer der Smiths allein gelassen, finden erst in einem abstrusen Dialog heraus, dass sie miteinander verheiratet sind. Das Gespräch mit den Smiths dreht sich wieder um dieselben alltäglichen Banalitäten, als überraschend ein Feuerwehrmann auftaucht, der begierig ist, ein Feuer zu entdecken…
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Mr. Smith |
Lukas Bruns (Q2) |
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Mrs. Smith |
Jana Teufel / Annika Wzietek (Q1) |
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Mr. Martin |
Frederik Scholz (Q2) |
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Mrs. Martin |
Miriam Ahlborn (Q1) |
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Mary, die Magd |
Kristina Isotov (Q1) |
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Der Feuerwehrhauptmann |
Yannick Will (Q2) |
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Die Standuhr |
Kilian Menzel (Q2) |
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Beleuchtung / Technik / Musik |
Nils Janßen, Jan Hansmann (Q2) Felix Kleinschmidt (Jg. 9) |
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Programmheft / Plakatgestaltung |
Christa Reinicke, Hans-Jörg Reinicke |
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Maske |
Paulina Eickhoff, Carmen Höppke (Q1) |
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Bühne / Requisiten / Kostüme |
Ilka Weinreich |
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Fotos für das Programmheft |
Tobias Heinze (Q2) |
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Regie |
Christa Reinicke |


Eugène Ionesco (1909-1994) ist einer der bedeutendsten Autoren des Theater des Absurden. Dieser Begriff bildete sich in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts als Sammelbegriff für eine vorwiegend in Frankreich aufkommende Art von Dramen mit grotesk-komischen sowie irrealen Szenen. Die Geisteshaltung, die sich dahinter verbirgt, ist die Erkenntnis, dass Werte und Ideale früherer Zeiten ungültig geworden sind. Den Menschen befällt ein Gefühl der existenziellen Angst, weil er das Leben als sinnlos erkennt. "Absurd ist etwas, das ohne Ziel ist (...). Wird der Mensch losgelöst von seinen religiösen, meta-physischen oder transzendentalen Wurzeln, so ist er verloren, all sein Tun wird sinnlos, absurd, unnütz, erstickt im Keim." (Ionesco)
Ionesco nennt seine Stücke "Anti-Stücke". Während im klassischen Theater, auch noch im Theater Brechts, Dialoge eine die Handlung vorantreibende Funktion haben, gibt es bei Ionesco keine echten Dialoge mehr. Die Sprache in Ionescos "Die kahle Sängerin" ist völlig aussagelos geworden, geht ins Leere und bewegt nichts mehr. Die Figuren reden nebeneinander her und könnten ebenso gut schweigen. Im Grunde überdecken sie mit ihrem Gerede nur die zwischen ihnen herrschende Leere und Langeweile. Die Sprache ist Spiegel der Situation der Menschen, ihrer Beziehungs-losigkeit und Entfremdung.