Gymnasium Burgdorf

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Leserbrief

Zum Artikel vom Donnerstag, den 08.03.2007 "Schul-Cafeteria wird umgebaut"

Wortlaut des Artikels aus der HAZ vom 08.03.07

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Artikel ist sehr missverständlich:

Die zeitnahen Planungen beinhalten nicht die 5.000 €, die jetzt zunächst für die Cafeteria verwendet werden. Die Umgestaltung des Schulhofes geht wie geplant weiter.

Anfang Mai 2007 startet die nächste große Aktion unter Beteiligung eines großen Teils der Elternschaft aus drei Klassen des Gymnasiums. Es stehen zusammen 12.000 € von der Lotto-Stiftung und dem Schulverein zur Verfügung.

Das Gelände vor der neuen Turnhalle wird zur Kletter- und Sitzlandschaft umgestaltet. Der alte Basketballkorb wird repariert und versetzt. In diesem Bereich wird der Schulhof entsiegelt, mit einem wasserdurchlässigen, gut bespielbaren Belag versehen und naturnahen, heimischen Pflanzungen angelegt.

Die 5.000 € der Stadt sollten für das nachfolgende Projekt "Amphitheater" verwendet werden. Unser Architekt Herr Schmotz veranschlagte für das Theater ursprünglich ca. 13.000 €. Die Materialkosten sind jedoch inzwischen erheblich gestiegen. Für das Theater gibt es neben dem Geld der Stadt einen weiteren Sponsor mit 5.000 €. Die restlichen 3.000 € sollen von kleinen Einzelspenden in Höhe von jeweils 100 angesammelt werden. Für jeweils 100 kann man einen Stein vom Sitzbereich des Theaters finanzieren. Hierfür liegen auch schon Zusagen vor.

Wir wünschen uns, das die Stadt ihr Versprechen einhält und nächstes Jahr die 5.000 für den Schulhof wieder zur Verfügung stellt, da sonst die wirklich sinnvollen Umgestaltungen nicht wie geplant fortgesetzt werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Zink, Vorstand SER und Team Schulhofgestaltung

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Schul-Cafereria wird umgebaut

Gymnasium stimmt sich mit der Verwaltung ab – Schulhofumgestaltung zurückgestellt

Der Umbau der Cafeteria im Gymnasium hat erst einmal Vorrang vor der geplanten weiteren Umgestaltung des Schulhofes. Deshalb sollen, so hat die Stadtverwaltung in einem Abstimmungsgespräch mit Lehrer- und Elternschaft vereinbart, 5.000 Euro für die Neueinrichtung umgeschichtet werden.

Von Norbert Körte

BURGDORF. Gerhard Ruff von der Elternvertretung nennt den augenblicklichen Schwebezustand eine Notlösung. Nicht zuletzt auf Wunsch der Eltern, die mit dem Essensangebot unzufrieden waren, habe die Stadt dem Pächter zum Jahresende gekündigt. Derzeit kümmern sich Schülerinnen und Schüler des zwölften Jahrgangs um den Verkauf von Broten, Snacks und Kuchen.

Bevor ein neuer Pächter eingesetzt wird, sollte erst ein Konzept her, wie es mit der Essensversorgung vor dem Hintergrund größerer Schülerzahlen (durch fünfte und sechste Klassen) und längerer Unterrichtszeiten auch am Nachmittag weitergehen soll. Außerdem war die Finanzierung von Umbau und neuer Einrichtung nicht klar, weil im Etat der Stadt nicht genug für die Gesamtkosten von 12000 Euro vorhanden ist.

Wie Ruff und der stellvertretende Verwaltungschef Dagobert Strecker bestätigten, ist jetzt Einigkeit nicht nur darüber erzielt worden, dass der 6000 Euro teure Umbau (vor allem mit breiterer Essensausgabe) je zur Hälfte aus dem Etat der Stadt und aus schuleigenen Mitteln bestritten wird. Die Verwaltung setzte sich auch mit ihrer Forderung durch, dass 5000 Euro, die eigentlich für die Schulhofumgestaltung im Haushalt stehen, zunächst für die Ausstattung der Cafeteria mit Gerätschaften genutzt und das Geld für den Schulhof eventuell in einem Nachtragsetat oder im nächsten Haushalt bereitgestellt wird.

Ruff ließ anklingen, dass man dem nur notgedrungen zugestimmt habe, weil die Verwaltung keine andere Art der Gegenfinanzierung aufgezeigt hatte und man das Projekt nicht gefährden wollte. Einig war man sich, dass die Leitung der Cafeteria so ausgeschrieben werden soll, dass bei Bedarf später auch warme Mahlzeiten angeboten werden können. Gedacht sei nicht an eine eigene Küche, in der das Mittagessen frisch zubereitet wird. Möglich sind nach Streckers Worten Modelle wie in den Kindergärten, wo das Essen warm angeliefert wird, oder in der Realschule, wo Tiefkühl-Speisen in einem Dampfgarer erhitzt werden.

HAZ, 08.03.07

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