Von Friedrich-Wilhelm Schiller
Burgdorf. Den symbolischen ersten Spatenstich hatte am Pfingstsonnabend die 13 Jahre alte Mareen Zander aus der Klasse 7 F1 ausgeführt – mit einem Presslufthammer. Sie war unter rund 100 Schülern, die diese ehrenvolle Aufgabe übernehmen wollten, ausgelost worden.
"Jetzt sieht der Schulhof hässlich aus", meinte die Sechstklässlerin Pauline Höhlich. Rund ein Dutzend Eltern, einige Schüler sowie Schulleiterin Regina Brunschön und ihr Stellvertreter Axel Dutschke rissen beim ersten Arbeitseinsatz auf dem Hof 2 unter Anleitung des Gärtnermeisters Andreas Westendorf, des Architekten Andreas Schmotz und des Landschaftsplaners Achim Haacke das graue Pflaster auf und legten mit rötlichen Granitsteinen ein 60 Zentimeter breites Pflasterband an, das sich an einigen Stellen bis auf drei Meter ausweitet und sich einmal über das gesamte Schulgelände schlängeln soll.
Entlang dieses Streifens sollen Schülergruppen nach eigenen Vorstellungen Sitzbereiche schaffen oder Kunstobjekte aufstellen. Die diesjährigen Abiturienten wollen das kastenförmige Hochbeet auf dem Hof 2 ansprechender gestalten. Aber auch Ehemalige sind aufgerufen, ihre Ideen einfließen zu lassen. Wie lange die Umgestaltung der Pausenhöfe dauern wird, steht noch nicht fest. "Das ist ein Prozess. Da kann man keine Bauzeit angeben", sagte Haacke.
HAZ, Anzeiger vom 17.05.05
BURGDORF (jk). Der erste Spatenstich ist vollbracht. Rund 30 ehrenamtliche Helfer begannen am vergangenen Sonnabend mit der Schulhof-Umgestaltung am Gymnasium Burgdorf. Fast 10.000 Quadratmeter Schulhof sollen in den kommenden Jahren schülerfreundlich umgebaut werden.
Der Spatenstich erfolgte auf dem Schulhofteil in Richtung Sporthalle. "Diesen Teil wollen wir zumindest bis zum 40-jährigen Schuljubiläum im Jahr 2008 fertig haben", erläuterte Rektorin Regina Brunschön die mittelfristige Zielsetzung für das ehrgeizige Projekt. "Zur Realisierung bedarf es allerdings noch einiger Anstrengungen", weiß Landschaftsplaner Achim Haacke, der den Umbau für die Projektgruppe aus Schülern, Lehrern und Eltern betreut. Besondere Unterstützung erhoffen sich die Ehrenamtlichen aus der Burgdorfer Wirtschaft und ehemaligen Schülern der Burgdorfer Schule. "Wir haben schon einige positive Kontakte zu Burgdorfer Firmen geknüpft, die verschiedene Ecken des Schulhofs gestalten wollen", berichtet Haacke. Allerdings würde noch viel Unterstützung benötigt, um alles realisieren zu können.
Auch die Stadt Burgdorf sei insbesondere für den Schulhof im Eingangsbereich gefordert, sich Gedanken zu machen, so Regina Brunschön. Immerhin repräsentiere das Gymnasium Burgdorf als Aushängeschild die Stadt. Da solle auch der Eingangsbereich zum Kommen einladen. Zumal mittlerweile fast die Hälfte der Burgdorfer Schüler auf das Gymnasium gehen würden.
Zunächst haben die Helfer aber erst einmal klein angefangen: Unter Anleitung von Andreas Westendorf, Gärtnermeister im Garten- und Landschaftsbau, wurden fachmännisch die ersten Betonplatten auf dem Schulhof aufgenommen und durch kleinere, farbige Pflastersteine, den Beginn des "Walk of Fame", ersetzt. Es bleibt noch viel zu tun ...
Marktspiegel, 21.05.05
Powerpoint Präsentation der SchulhofgestaltungIn enger Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Burgdorf haben der Architekt Andreas Schmotz und der Landschaftsplaner Achim Haacke eine anschauliche Powerpoint Präsentation (~10 MB) erstellt, welche die geplanten Entwicklungsstadien der Gestaltung der einzelnen Schulhöfe des Schulzentrums am Berliner Ring aufzeigt.
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