Gymnasium Burgdorf

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Veszprém

Das Burgviertel

BurgviertelEine mächtige Mauer krönte einst den Burgfelsen, um Adligen und Bürgern gleichermaßen Schutz zu gewähren. Doch der Schutz war trügerisch: Auf zwei Türkenbesetzungen folgten die Habsburger, die die Befestigungsanlagen aus Furcht vor dem rebellischen ungarischen Temperament mit Hilfe von Schwarzpulver zerstörten. Was davon übrig blieb, kann besichtigt werden, und zwar am Rand des Felsens und in einem kleinen Burgmuseum im Heldentor, dass den Eingang zur einzigen Straße, der Vär utca, die durch das Burgviertel führt, überspannt.

St. Michaelis-Dom

Dokumente belegen, dass die Entstehung dieses einst als romanische Basilika errichteten doppeltürmigen Doms auf das Jahr der ungarischen Staatsgründung 1001 zurückgeht. Er wurde in den Türkenkriegen fast vollkommen zerstört und erst im 18. Jhdt. zum Teil im Spätbarock wieder aufgebaut. Am Ende der Vär utca befindet sich eine Aussichtsterrasse mit dem Statuen von Stephan I und seiner Frau Gisela.

Die St. Stephans-KircheSt. Stephans-Kirche

Der Hauptplatz des Burgviertels erinnert noch entfernt an das mittelalterliche Veszprém. Dieses Bild wird noch etwas konkreter, wenn man sich die typisch barocke Dreifaltigkeitssäule wegdenkt, die in der Mitte des Platzes steht. Die ehemalige Franziskaner-Kirche - ursprünglich im Barock (1730) errichtet - wurde durch ein Feuer zerstört und später im neoromanischen Stil wieder aufgebaut. Auch das dazugehörige Kloster kann inklusive des Klostermuseums mit Schatzkammer besichtigt werden.

Das Bischofspalais

Dieses elegante Gebäude wird oft als einer der architektonischen Schätze Ungarns gepriesen. Von Jakob Fellner, einem im 18. Jahrhundert in Ungarn sehr bekannten Architekten, erbaut, flankieren seine beiden großartigen symmetrischen Flügel eine Auffahrt, die fast besser zu einem weltlichen Gebäude passen würde. Das Innere des Palais beherbergt eine Bibliothek sowie eine Fülle von Gemälden.

SED-TV

Nach der Stadtbesichtigung besuchten wir den Privatsender SED-TV. Wir schauten hinter die Kulissen eines kleinen Fernsehstudios, und einige Schüler durften auch ein eigens Interview machen, was einige dazu nutzten, um uns ihr Gesangstalent zu präsentieren.

Die Schule

Vetési Albert GimnáziumMorgens um 8.00 Uhr ging es los. Das Vetési Albert Gimnázium rief, und alle Burgdorfer und Gastgeschwister kamen.

Als erstes wurde uns die Schule und ihre Geschichte rund um Albert Vetesi von einer der Deutschlehrerinnen erzählt. Es ging weiter mit der Aula, wo wir uns drei Filme über Veszprém, Ungarn und nochmals Veszprém anguckten. Auch die anderen Teile der Schule wurden uns vertraut gemacht. Danach ging es in einen 12. Jahrgang, der sich mit uns eine Schulstunde mit lustigen Spielen vertrieb.

Fast alle fanden, dass das Gymnasium sehr schön und bunt gestaltet ist. Das Essen in der dortigen Mensa hätten wir zwar gerne umgangen, aber was tut man nicht alles - mmmhhh?!?!?!

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