Für die fünften Klassen wurde dieses Jahr von Herrn Willemsen ein Ausflug in das Wisentgehege in Springe organisiert. Da die Kinder hier einen direkten Eindruck bekommen sollten, wie sich Tiere auf den Winter vorbereiten, fand dieser Ausflug Anfang November statt. Im Anschluss daran wurde innerhalb der Klasse 5b unter der Leitung von Frau Radtke ein Wettbewerb durchgeführt, in der die beste Erzählung über diesen Ausflug gekürt wurde.
Alles fing damit an, dass wir einen Zettel bekamen und Frau Radtke sagte: "Bringt ihn bitte morgen wieder unterschrieben mit, denn Donnerstag fahren wir ins Wisentgehege. Ach, und vergesst die 15 Euro Eintrittsgeld nicht!" Der Zettel und das Geld waren abgegeben, und wir erwarteten den nächsten Donnerstag, der das Datum 4.11.2010 trug.
Endlich war es soweit, und wir fuhren im Bus los. Mit von der Partie waren die 5a und die 5b sowie Frau Kühnen, Frau Niehues, Frau Radtke und Herr Willemsen. Also, wir fuhren im Bus, und es war laut – sehr laut. Das Navi, das aussah wie ein Fernseher, wurde angemacht. Und dann ging der Motor an, und der Busfahrer fuhr los. Auf der Hinfahrt passierte nichts, nur dass es anfing zu regnen. Der Busfahrer machte die riesigen Scheibenwischer an und fuhr weiter.
Als wir da waren, zogen alle ihre Regenjacken an und drängelten sich aus dem Bus. Zunächst stellten wir uns unter, damit wir nicht so nass wurden, wurden in Gruppen eingeteilt und mussten uns für unsere Gruppe einen Namen ausdenken. Unserer war „Die Superbabys“. Dann kam die Führerin Frau Trippke und nahm uns mit unter einen anderen Unterstand, wo sie über eine Stunde lang erzählte: über Felle und deren Vor- und Nachteile, wie Wölfe gucken können (rot und grün können sie nicht sehen) und viele andere Dinge. Das, was sie erklärt hat, war zum Teil langweilig. Wir gingen dann in eine Köhlerhütte, in der ein Feuer angemacht wurde. Dort bekamen wir dann unsere Rallye-Bögen und begannen mit 20 Minuten Verspätung! Auf dem Rallye-Bogen war eine Karte des Wisentgeheges gezeichnet, die sich allerdings aufgrund des Regens nur schwer entziffern ließ. Auf dem Bogen waren Fragen wie: Ist der Braunbär ein Winterschläfer? und: Welche Vögel fliegen im Winter nach Afrika? Die Karte (von der haben wir schon berichtet) war der Grund dafür, dass wir uns verlaufen haben. Als wir fertig waren, haben wir erfahren, dass die Rallye nicht verpflichtend war und man sich die Tiere auch so hätte anschauen können. Denn im Wisentgehege gibt es auch Freigehege, bei denen man sich die Tiere aus der Nähe ansehen und etwas lernen kann. Zum Schluss ging unsere Gruppe in ein kleines Lädchen im Wisentgehege, das zwar schöne Sachen hatte, aber sehr teure Preise.
Schließlich kam die Rückfahrt, die eine sehr regnerische Angelegenheit war. Wir fuhren bis Aligse. Doch plötzlich bog der Fahrer in einen kleinen Waldweg ein und blieb dort stehen. Herr Willemsen sagte durch das Mikro: "Es gibt keinen Grund zur Aufregung – der Bus hat nur einen kleinen Keilriemenriss! Der Bus, der uns nach Hause bringt, kommt so schnell wie möglich." Die Zeit verging, und es wurde immer stickiger im Bus. Alle schauten aus dem Fenster, ob der Bus bald käme. Endlich kam der Bus, und uns wurde gesagt, dass erst die 5a zur Schule gebracht wird, weil der Bus so klein ist. Als aber die 5a drin war, hieß es, es wäre doch noch Platz für die 5b. Als wir in den Bus einstiegen, erlebten wir unser blaues Wunder: Die Hälfte der Stühle war ausgebaut! Also mussten wir uns auf den Boden setzen, damit uns nichts passierte. Die Fahrt verlief sonst friedlich, und am Ende sagte der Busfahrer: "Vergesst bitte eure Gebisse, Krückstöcke und Perücken nicht!" Das war noch ein lustiger Schluss! An der Schule sind wir mit einer dreiviertel Stunde Verspätung – also um 16:15 Uhr – angekommen. Es war super und am Ende sogar noch etwas spannend! Wir können das Wisentgehege nur weiterempfehlen!
Herzlichen Dank an Herrn Willemsen für die Organisation!
Philemon D., Paul D., Niklas D. und Paul H. (Klasse 5b)