Stummer SchreiFür Philipp, einen schüchternen, unauffälligen Jungen, ist jeder Tag in der Schule die Hölle. Jeden Tag wird er mit Schlägen von vier brutalen Klassenkameraden begrüßt, jeden Tag wird er Opfer brutaler Gewalt. Doch trotz der Körperverletzung und des Psychoterrors traut sich Philipp nicht, jemanden wissen zu lassen, was vor sich geht – aus Angst vor den Tätern. Doch wie lange gelingt es ihm noch, all das zu verheimlichen? Denn langsam ahnen Eltern, Freunde und Lehrer, was vor sich geht ...
Wir haben dieses Stück geschrieben, weil wir auf die zur Zeit bestehende Gewaltproblematik an deutschen Schulen reagieren und auf diese aufmerksam machen möchten. Die Gewalt trifft meistens diejenigen, die nur wenige soziale Kontakte in der Schule haben und somit in einer Außenseiterrolle stehen. Sie haben kaum Vertrauenspersonen, mit denen sie über ihre Probleme reden könnten.
Gewalt kann deswegen so lange unentdeckt bleiben, da Mitschüler oft Angst haben, auch Opfer von Gewalt zu werden. Aggressionspotenzial entsteht bei den Schülern häufig aufgrund von Perspektivlosigkeit und Problemen in der Familie, wobei leider meistens sozial schwächere Familien betroffen sind. Deshalb ist es sehr wichtig, dass das Schüler-Lehrer Verhältnis offener wird und Lehrer mehr auf die Probleme der Schüler eingehen.
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Sandra Böhm |
Steven (Täter), Schülerin, Schulleiterin |
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Lena Börges |
Philipp (Opfer) |
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Julia von Bredow |
Schülerin, Lehrerin, Journalistin |
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Evgenij Dvorkin |
Mathaeusz (Täter), Vitalijs Vater, Lehrer |
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Mia Eickhoff |
Schülerin, Sozialarbeiterin, Journalistin |
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Marian Meck |
Schülerin, Lehrerin, Anwältin |
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Günes Önel |
Cemal (Täter), Lehrerin, Passantin |
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Susanne Schön |
Philipps Mutter, Journalistin, Schülerin |
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Lars Schöne |
Schüler, Lehrer, Anwalt |
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Lennart Spier |
Philipps Vater |
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Irina Stoppel |
Vitalijs Mutter, Schülerin, Lehrerin, Journalistin |
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Pia Strathmeier |
Lehrerin, Journalistin |
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Janina Wilke |
Schülerin, Richterin |
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Dennis Wolter |
Vitalij, (Täter) |
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Pia Strathmeier, |
Licht, Ton, Technik |



Gewalt: rücksichtslos eingesetzte, große Körperkraft; G. anwenden; sich mit G. Zutritt verschaffen; hier hilft nur rohe G.; rechtswidriges Vorgehen (eines Stärkeren), bei dem jmd. gezwungen wird, etwas zu tun oder zu erleiden; jmdm. G. antun; einer Frau G. antun, sie vergewaltigen; etwas mit aller G. durchsetzen wollen, mit Einsatz der ganzen Kraft, rücksichtslos, eigensinnig.
Angst: Gefühl des Bedrohtseins, Ausgeliefertseins, starke Unruhe, große Sorge; A. haben; A. vor etwas oder jmdm. haben; A. um jmdn. haben; du machst mir A., du machst mich ängstlich.
Courage: Mut, Unerschrockenheit, Schneid [frz. courage in ders. Bed., altfrz. corage "Mut, Stimmung, Gemüt, Sinn", zu cœur (lat. cor) "Herz", da das Herz als Sitz der Gemüts– und Seelenkräfte galt].
stumm: unfähig, einen Laut hervorzubringen; wortlos, schweigend; jmdn. s. machen [ugs.] jmdn. umbringen.
Schrei: lauter Ausruf; ein S. der Angst, des Entsetzens; einen S. ausstoßen; gellender S.
Mittäter: jmd., der gemeinsam mit anderen an einer Straftat beteiligt ist.
Opfer: jmd., der durch jmdn. oder etwas getötet oder dem großer Schaden zugefügt worden ist; ein O. einer Intrige, eines Mordes; jmdm. oder einer Sache zum O. fallen, durch jmdn. oder etwas getötet oder vernichtet werden.
hoffnungslos: ohne Hoffnung; h. in die Zukunft schauen; ohne Aussicht, ohne Ausweg; eine ~e Angelegenheit; eine ~e Lage.