Gymnasium Burgdorf

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Plakt Stummer SchreiStummer Schrei

Darstellendes Spiel, 12 Jahrgang, 2005

Zum Stück

Für Philipp, einen schüchternen, unauffälligen Jungen, ist jeder Tag in der Schule die Hölle. Jeden Tag wird er mit Schlägen von vier brutalen Klassenkameraden begrüßt, jeden Tag wird er Opfer brutaler Gewalt. Doch trotz der Körperverletzung und des Psychoterrors traut sich Philipp nicht, jemanden wissen zu lassen, was vor sich geht – aus Angst vor den Tätern. Doch wie lange gelingt es ihm noch, all das zu verheimlichen? Denn langsam ahnen Eltern, Freunde und Lehrer, was vor sich geht ...

Wir haben dieses Stück geschrieben, weil wir auf die zur Zeit bestehende Gewaltproblematik an deutschen Schulen reagieren und auf diese aufmerksam machen möchten. Die Gewalt trifft meistens diejenigen, die nur wenige soziale Kontakte in der Schule haben und somit in einer Außenseiterrolle stehen. Sie haben kaum Vertrauenspersonen, mit denen sie über ihre Probleme reden könnten.

Stummer SchreiGewalt kann deswegen so lange unentdeckt bleiben, da Mitschüler oft Angst haben, auch Opfer von Gewalt zu werden. Aggressionspotenzial entsteht bei den Schülern häufig aufgrund von Perspektivlosigkeit und Problemen in der Familie, wobei leider meistens sozial schwächere Familien betroffen sind. Deshalb ist es sehr wichtig, dass das Schüler-Lehrer Verhältnis offener wird und Lehrer mehr auf die Probleme der Schüler eingehen.

Die Darsteller

Sandra Böhm

Steven (Täter), Schülerin, Schulleiterin

Lena Börges

Philipp (Opfer)

Julia von Bredow

Schülerin, Lehrerin, Journalistin

Evgenij Dvorkin

Mathaeusz (Täter), Vitalijs Vater, Lehrer

Mia Eickhoff

Schülerin, Sozialarbeiterin, Journalistin

Marian Meck

Schülerin, Lehrerin, Anwältin

Günes Önel

Cemal (Täter), Lehrerin, Passantin

Susanne Schön

Philipps Mutter, Journalistin, Schülerin

Lars Schöne

Schüler, Lehrer, Anwalt

Lennart Spier

Philipps Vater

Irina Stoppel

Vitalijs Mutter, Schülerin, Lehrerin, Journalistin

Pia Strathmeier

Lehrerin, Journalistin

Janina Wilke

Schülerin, Richterin

Dennis Wolter

Vitalij, (Täter)

Pia Strathmeier,
Lennart Spier,
Lars Schöne,
Philip Nolte

Licht, Ton, Technik

Stummer Schrei
Stummer Schrei
Stummer Schrei

Definitionen

Gewalt: rücksichtslos eingesetzte, große Körperkraft; G. anwenden; sich mit G. Zutritt verschaffen; hier hilft nur rohe G.; rechtswidriges Vorgehen (eines Stärkeren), bei dem jmd. gezwungen wird, etwas zu tun oder zu erleiden; jmdm. G. antun; einer Frau G. antun, sie vergewaltigen; etwas mit aller G. durchsetzen wollen, mit Einsatz der ganzen Kraft, rücksichtslos, eigensinnig.

Angst: Gefühl des Bedrohtseins, Ausgeliefertseins, starke Unruhe, große Sorge; A. haben; A. vor etwas oder jmdm. haben; A. um jmdn. haben; du machst mir A., du machst mich ängstlich.

Courage: Mut, Unerschrockenheit, Schneid [frz. courage in ders. Bed., altfrz. corage "Mut, Stimmung, Gemüt, Sinn", zu cœur (lat. cor) "Herz", da das Herz als Sitz der Gemüts– und Seelenkräfte galt].

stumm: unfähig, einen Laut hervorzubringen; wortlos, schweigend; jmdn. s. machen [ugs.] jmdn. umbringen.

Schrei: lauter Ausruf; ein S. der Angst, des Entsetzens; einen S. ausstoßen; gellender S.

Mittäter: jmd., der gemeinsam mit anderen an einer Straftat beteiligt ist.

Opfer: jmd., der durch jmdn. oder etwas getötet oder dem großer Schaden zugefügt worden ist; ein O. einer Intrige, eines Mordes; jmdm. oder einer Sache zum O. fallen, durch jmdn. oder etwas getötet oder vernichtet werden.

hoffnungslos: ohne Hoffnung; h. in die Zukunft schauen; ohne Aussicht, ohne Ausweg; eine ~e Angelegenheit; eine ~e Lage.

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