Gymnasium Burgdorf

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Buddhismus

Besuch von zwei tibetisch-buddhistischen Mönchen im Religionsunterricht

Am Montag, dem 4.10.2010, bekamen wir, die Klassen 9a und 9d, Besuch von den tibetischen Mönchen Lama Tsering und Jampa Norbu aus einem Kloster in Indien. Sie wurden von Frau Meyer, der Leiterin des Indischen Hauses in Wennigsen, begleitet. Das passte sehr gut, da wir vorher das Thema Buddhismus durchgenommen hatten. Natürlich hatten wir noch viele Fragen, die uns kein Buch und auch nicht unsere Lehrerin Frau Bürig- Heinze beantworten konnten.

Tibetische MöncheAuf den Besuch der beiden Mönche haben wir uns gut vorbereitet: Wir haben Fragen formuliert, Kuchen gebacken und die Klasse aufgeräumt (was auch mal wieder nötig war).

Als sie dann endlich da waren, stellten sie sich uns erstmal vor: Lama Tsering ist Philosophie- und Jogalehrer, und Jampa Norbu wird für sein großartiges Gesangstalent bewundert. Sie berichteten uns auf Englisch über ihr Kloster, in dem 55 Mönche zusammen leben, und über ihren Tagesablauf, der zum großen Teil aus Meditation und philosophischen Debatten besteht.

Meditation ist aber nicht das, was wir uns vorgestellt hatten, denn man blendet die Umwelt nicht aus und konzentriert sich auf sich selbst. Genau das Gegenteil ist der Fall: Die Mönche setzen sich in den Lotussitz, der wie ein Schneidersitz ist, bloß sind die Füße oberhalb der Beine, und konzentrieren sich auf die Umwelt. Sie können Stunden so sitzen, ohne sich groß zu bewegen. Sowohl vom meditativen Gesang als auch von dem Lotussitz und dem die Meditation begleitenden Trommelspiel bekamen wir eine kleine Kostprobe und durften die Trommel auch selbst ausprobieren.

Anschließend bei der Fragerunde wurden viele Dinge geklärt, zum Beispiel wie man einen neuen Dalai Lama erkennt oder ob es mehrere Buddhas gleichzeitig geben kann. Natürlich kam auch die Frage, ob sie schon einmal den Dalai Lama getroffen haben. Die Antwort war: Ja, Lama Tsering hat sich sogar mit ihm unterhalten.

Frau Meyer erklärte uns noch, dass die Mönche gleich nach der Ankunft in Deutschland im Garten einer Schule eine wunderschöne Mandala in den Sand gezeichnet hätten. Auch mit solchen Aktionen würden sie Spenden für ihr Kloster sammeln.

Und dann war die Stunde schon zu Ende.

Saskia Piel, 9a

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