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Schüler sammeln 643,06€ für das Tierheim

Am 19.11.2013 wurde das in verschiedenen Aktionen gesammelte Geld dem Tierheim überreicht. Stellvertretend für all die fleißigen und engagierten Tierschützer machten sich an diesem Tag Johanna Köhler, Melissa Kalla, Anna-Lena Galla und Frau Spadt auf den Weg in die Friederikenstraße 46. Die Tierheimmitarbeiterinnen Frau Köhler und Frau Menges freuten sich riesig über die Geldspende.

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Kurz vor den Sommerferien war in der lokalen Presse immer wieder zu lesen: „Das Tierheim Burgdorf muss schließen!“. Diese Nachricht schockierte natürlich viele Tierliebhaber unter uns und lies nur eine Schlussfolgerung zu: „Wir müssen helfen!“. Die Frage war nur wie? Ein Anruf im Tierheim selber färbte das Bild schnell klarer – Sach- und vor allem Geldspenden wurden benötigt. Also rief man alle Mitglieder unserer Schule auf nach eigenen Möglichkeiten zu spenden. Einige Klassen wurden im Ganzen aktiv und malten z.B. Bilder, welche sie dann auf Schulveranstaltungen wie dem Sommerkonzert oder dem Musical der damaligen 9a verkauften. Andere planten einen Kuchenbasar, den sie dann aber erst im neuen Schuljahr in Angriff nehmen wollten. Dieser wurde dann auch am 04.09.2013 von allen dankend angenommen und versüßte nicht nur den Schülern die Mittagspause Einige von den Lehrern nahmen sogar Kuchen für ihre Lieben zu Hause mit. Allein mit dem Kuchenbasar erwirtschaftete die Klasse 8C 95,50 Euro. Die Klasse 5C bzw. dann ja Klasse 6C sammelte über 70,- Euro, so dass insgesamt 643,06,- Euro zusammen kamen.

Am 19.11.2013 konnten wir die dann stolz wie Bolle auch endlich dem Tierheim überreichen. Stellvertretend für all die fleißigen und engagierten Tierschützer machten sich an diesem Tag Johanna Köhler, Melissa Kalla, Anna-Lena Galla und Frau Spadt auf den Weg in die Friederikenstraße 46. Im Gepäck das Geld, ein paar Sachspenden und unsere Kamera. Schließlich wollten wir natürlich auch für alle festhalten, wo unsere Spenden am Ende bleiben würden. Die Tierheimmitarbeiterinnen Frau Köhler und Frau Menges freuten sich riesig über uns. Nachdem wir Ihnen alles übergeben hatten, führte uns Frau Köhler durch die Anlage und erklärte ausführlich, wo die Probleme am größten sind und was sie dank anderen Spenden schon alles geschafft haben. Mittlerweile hatte sich im Tierheim auch schon viel verändert. Die alten Hundezwinger waren nun neuen Quarantäneanlagen für die Hunde und Katzen gewichen. Die waren zwar noch nicht ganz fertig, aber lange sollte es hoffentlich nicht mehr dauern. Schließlich war es gerade für die Hunde wichtig. Sie kamen nämlich bisher immer in den alten Bestand und so blieb es nicht aus, dass ab und an auch mal Erkrankungen durch die Hundereihen ging. Es gab auch einen Hundeplatz, wo die Gassigeher und die Tierpfleger die Vierbeiner an Aggilitygeräten fordern konnten. Dessen Zaun sei nebenbei auch nur durch Spenden finanziert worden. Und die Hunde bekamen nach und nach bequemere Schlafmöglichkeiten. Zwei von ihnen können sich nun stolze „Besitzer“ eines Sessels nennen, auf dem sie ein wenig Gemütlichkeit und Wohlfühlfeeling innerhalb des Tierheimalltags haben. Denn obwohl die Tierheimmitarbeiter wirklich ihr Bestes geben und teilweise Tag und Nacht für unsere haarigen Freunde da sind, können sie natürlich nie die Wärme und Geborgenheit eines eigenen Familienrudels ersetzen. Aber solltet ihr zu Hause noch einen alten Sessel haben und nicht mehr wissen wohin damit, dann bringt ihn doch ins Tierheim Burgdorf.

Alle Hunde, die uns Frau Köhler zeigte, machten ein Riesentheater in ihrem Zwinger. Aber wer kann es ihnen auch verdenken??? Links und rechts meist andere Hunde, denen man als Hund natürlich ganz klar beweisen muss, wer hier der Chef ist und außerdem sieht man ja auch nicht so viel anderes außerhalb des Zwingers. Die regelmäßigen Gassigänger und die Tierpfleger gehen zwar so oft wie möglich mit ihnen raus, aber dennoch sind sie sonst sehr viel Zeit in diesen grauen Wänden. Eine Reizvielfalt lastet sie somit nicht aus. Solltet ihr also daran denken euch einen Hund aus dem Tierheim zu holen, dann dreht euch nicht gleich verschreckt wieder um, wenn sie hinter ihren Gittern einen solchen Radau machen. Geht mit ihnen aus dem Tierheim zu einem kleinen Spaziergang und ihr werdet sehen, dass ein Hund außerhalb der Tierheimmauern ganz anders drauf ist. Ganz im Gegenteil…Tierheimhunde sind verdammt dankbare Vierbeiner und werden bei richtiger Pflege und sachkundiger Haltung zu lebenslangen Freunden, die ihr nie wieder hergeben wollt.

Interessant war auch, dass es nun auch verstärkt ausländische Hunde im Burgdorfer Tierheim gab. Vier niedliche, aber teilweise sehr verängstigte Hunde saßen dort und versuchten unsere Aufmerksamkeit zu erlangen. Einigen sah man den Albtraum, dem sie entflohen waren, noch an. Wir hofften, dass für sie alle bald schöne Erfahrungen im Umgang mit der Art Mensch folgen würden und sie ihre Vergangenheit vergessen könnten.

Die Katzen des Tierheims lebten teilweise in einem offenen Gehege und hatten darin zahlreiche Kratz- und Klettermöglichkeiten. Allerdings mussten sich viel zu viele Katzen diese Unterkunft teilen. Das sei allerdings schwierig, da Katzen bekanntlich etwas eigen sind und manche sich eben in Gesellschaft sehr wohl fühlen, andere lieber ganz alleine sind. Letzteren kann man so natürlich nicht gerecht werden. Dann gibt es da noch das Außengehege der Katzen. Hier verirrt sich sogar manchmal ein Vogel hin und die Samtpfoten können so ab und an doch mal ihrem Naturell nachgehen. Aber auch hier gilt: alle Katzen würden lieber auf dem Schoß eines lieben Menschen liegen und schnurrend einschlafen oder mit verschmitztem Blick ihren Dosenöffner ein Extraleckerli „abschwatzen“.

Als letztes durften wir auch einen Blick in den Raum mit den Kleintieren werfen. Dort saßen einige Kaninchen und Meerschweinchen in nach Heu und Stroh duftenden Käfigen und mümmelten genüsslich an ihrem Möhrchen oder ähnlichem. Sie guckten uns erschrocken an, als wir plötzlich gesammelt dort auftauchten und sie von oben bestaunten. Deshalb gingen wir auch schnell wieder und ließen sie in Ruhe ihr verdientes Abendbrot essen. Nach diesem sehr interessanten Rundgang verabschiedeten wir uns noch dankend und wünschten allen Beteiligten einen weiterhin erfolgreichen Weg im Tierschutz, so dass noch ganz viele Tiere dank ihrer Hilfe ein gutes und liebevolles Zuhause bekommen können.

Stefanie Spadt
Kontakt: stefanie.spadt(at)gymbu.de

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