“Stolperstein-Spaziergänge” des 10. Jahrgangs

Einige der Stolpersteine im Original – Bild entnommen von www.burgdorf.de

Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust sind ein wichtiger Bestandteil des Curriculums des 10. Jahrgangs im Geschichtsunterricht. Um die Inhalte und die Bedeutung dieses Themas mit regionalgeschichtlichem Inhalt anzureichern, haben drei Klassen des 10. Jahrgangs in der ersten Julihälfte an Spaziergängen zu einigen Stolpersteinen in der Burgdorfer Innenstadt teilgenommen. Die Stolpersteine werden zum Gedenken an jüdische Opfer des Nationalsozialismus verlegt und sind in Burgdorf zahlreich vertreten, zum Beispiel auch in der Markt- Post- und Gartenstraße. Geleitet wurden die Klassen von den Mitgliedern des Arbeitskreises Gedenkweg 9. November Judith Rohde, Ruth Fricke-Weinel und Tobias Teuber. Vielen Dank für ihre Zeit und die informativen Rundgänge an die Dozierenden. Ein Teil der Vorträge musste witterungsbedingt in den Räumen des Gymnasiums stattfinden. Ein besonderer Dank geht an die Sprecherin des Arbeitskreises Judith Rohde für die  Organisation und ihre besondere Flexibilität.

Wie es den SchülerInnen selbst gefallen hat, kann man hier und auch im Marktspiegel, der uns zu einem der Termine begleitet hat, nachlesen: https://www.marktspiegel-verlag.de/burgdorf/lokales/schueler-besuchen-stolpersteine-d150436.html

Informationen über das jüdische Leben in Burgdorf und Hintergrundgeschichten zu den Stolpersteinen in und um Burgdorf finden sich hier: http://juedische-geschichte-burgdorf.info/

Erfahrungsbericht und Danksagung von Beeke Lietz und Charlotte May, 10F

Im Geschichtsunterricht hatten wir als Klassen die Möglichkeit, die Stolpersteine Burgdorfs sowie die Lebenswege der jüdischen Menschen kennenzulernen.
Unser Dank gilt Frau Rohde und Herrn Teuber, die uns diesen wichtigen Teil der deutschen und der Burgdorfer Geschichte nahegebracht haben. Eine solche Ergänzung zum herkömmlichen Geschichtsunterricht hat uns allen sehr gefallen. Dadurch konnten wir bereits Gelerntes festigen und einen Bezug zur Heimat herstellen. Wir freuen uns sehr, diese Erfahrung mit ExpertInnen machen zu dürfen und legen sie allen zukünftigen 10. Jahrgängen ans Herz.