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Projekt „Fliegendes Ei“ im NW+-Unterricht der 5f

Emil, Ferdi, Lasse und Levi stellen ihr Flugobjekt vor – der Rest der Klasse schaut genau hin

In den vergangenen vier Wochen haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5f im Fach NW+ die Aufgabe gemeistert, ein rohes Hühnerei aus dem zweiten Stock des Atriums sicher auf den Boden zu bringen. Die Klasse untersuchte im Rahmenthema Bionik, welche Lösungen sich Menschen von Flugobjekten der Natur abgeschaut haben — etwa Fallschirme, gleitende Samen oder die Form von Vogelflügeln — und nutzte diese Ideen beim Bau ihrer eigenen Flugobjekte.

In Kleingruppen entwarfen die Schülerinnen und Schüler eigene Modelle, wählten aus den vorgegebenen Materialien passende aus und bauten Prototypen, die sie in mehreren Testreihen erprobten und dabei immer wieder verbesserten. Viele Modelle zeigten anfänglich Schwächen: Sie kippten während des Falls, bremsten nicht ausreichend oder die Innenpolsterung konnte den Aufprall nicht zuverlässig abfedern. Statt sich entmutigen zu lassen, analysierten die Teams ihre Fehler, entwickelten neue Lösungsansätze und setzten diese praktisch um. Bei den abschließenden Versuchen aus dem zweiten Stock gelang es fast allen Gruppen, ihr Ei unversehrt zu Boden zu bringen. Stark!

Das Projekt machte fachliche Zusammenhänge aus Biologie und Physik greifbar, förderte die Fähigkeit zum forschenden Arbeiten und stärkte soziale Kompetenzen wie Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb der Klasse. Vor allem aber zeigte sich, wie wichtig Ausdauer und die Bereitschaft zu erneuten Versuchen sind.

Text & Fotos. Hr. Höweling