Fächer

Biologie

Das “Team Biologie” besteht z.Z. aus Frau Agena, Herrn Becker, Herrn Deutschmann, Frau Eichler, Frau Fecht-Christoffers, Frau Gerber, Herrn Horstmann, Frau Mensak, Frau Müller, Frau Rheinhardt, Frau Schildknecht, Frau Schneider, Frau Stephan, Frau Wagner und Frau Wernicke sowie den beiden ReferendarInnen Frau Frese und Herrn Wettlaufer [alle hier noch nicht im Bild; Anm. d. Red.]

Im Biologieunterricht werden Strukturen und Funktionen lebender Systeme, wechselseitige Abhängigkeiten von Lebewesen, ihre Abhängigkeiten zur Umwelt, der Aufbau und die Veränderungen von Lebensgemeinschaften sowie die Entwicklung der Lebewesen auf der Erde untersucht und erklärt. Ausgehend vom lebenden Organismus werden die Lebewesen beschrieben, systematisch geordnet und benannt. Der Beitrag der Biologie im Rahmen der anderen Naturwissenschaften liegt in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen. Biologische Erkenntnisse haben für die Medizin und in den Bereichen Ernährung, Gentechnik, Biotechnologie und Umwelt eine hohe gesellschaftliche Relevanz und gewinnen in der technischen Anwendung zunehmend wirtschaftliche Bedeutung.

Das Fach Biologie fördert durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen sowie durch Kenntnisse der Arbeitsmethoden und Denkweisen dieser Fachwissenschaft die Kompetenzen, die Schüler für eine naturwissenschaftliche Berufsorientierung, aber auch für die aktive Teilnahme an der öffentlichen Diskussion benötigen. Die von der Natur ausgehende Faszination und das Wissen, dass der Mensch seine Umwelt beeinflusst, zugleich aber Teil derselben ist, führen die Schüler zur Achtung vor dem Lebendigen und zur Verantwortlichkeit für ihr Handeln.

Die in den Jahrgängen behandelten Themen orientieren sich an den aktuellen curricularen Vorgaben des Niedersächsischen Kultusministeriums:

Fachobmann und Sammlungsleitung: Herr Horstmann
Kontakt: d.horstmann[at]gymbu.de

Chemie

Ziel des Chemieunterrichts ist es, dieses anhand lebensweltlicher Bezüge aufzuzeigen und damit die Bedeutung der Wissenschaft Chemie herauszustellen. Dabei beginnen wir zunächst mit der Beobachtung chemischer Prozesse. Im Laufe der Zeit lernen wir immer genauere Modelle kennen, die uns nicht nur auf der stofflichen Ebene Vorhersagen ermöglichen sondern auch erlauben, dieses auf Teilchenebene zu begründen.(Kerncurriculum Chemie)

Unterricht und Zensuren

In den Jahrgängen 5, 6 und 9 wird Chemie nur halbjährlich unterrichtet. (In Musikklassen gilt das auch für Jahrgang 7) In den anderen Jahrgängen findet der Chemieunterricht ganzjährig mit jeweils einer Doppelstunde pro Woche statt.

Die Chemienote setzt sich zu ca. 30% aus schriftlicher Leistung und zu ca. 70% aus sonstiger Mitarbeit zusammen. Zu den sonstigen Leitungen zählen z.B. mündliche Mitarbeit, praktisches Arbeiten (Experimentieren) und Unterrichtsdokumentation (Heftführung).

Übersicht der Unterrichtsthemen

Klasse 5

Der sichere Umgang mit Laborgeräten und dem Gasbrenner steht hier im Vordergrund. Wenn der Brennerführerschein bestanden ist, untersuchen wir Stoffeigenschaften.

Klasse 6

In diesem Jahrgang unterscheiden wir zwischen Reinstoffen und Stoffgemischen. Der Schwerpunkt liegt dann auf der Trennung von Stoffgemischen. Diese werden sowohl auf der stofflichen Ebene und der Teilchenebene betrachtet.

Klasse 8

Zu Beginn wird zur Wiederholung des Stoffs aus Jg. 5+6 ein Forschungstag durchgeführt.
In diesem Schuljahr lernen wir die chemische Reaktion kennen. Welches sind ihre Kennzeichen? Außerdem lernen wir die Sprache der Chemiker kennen und stellen Reaktionsgleichungen auf.

Klasse 8

Was passiert eigentlich bei Verbrennungen und wie ist ein Feuer wieder zu löschen? Wie gewinnt man Metalle?

Diese Fragen werden hier beantwortet. Atome sind zu klein um sie zu zählen? Wir benutzen eine Waage und bekommen es hin!

Klasse 9

Wie sind Atome aufgebaut, was hält sie in Verbindungen zusammen und wie lassen sich die Elemente im Periodensystem der Elemente ordnen? Mit den Antworten auf diese Fragen können wir chemische Vorgänge erklären.

Klasse 10

Das erste Halbjahr beschäftigen wir uns mit Säuren und Basen. Warum sind einige Stoffe sauer und andere alkalisch?

Oberstufe

Neugierig auf mehr Chemie? Hier erfährst du, ob du fit für die Oberstufe bist.

Das erste Semester wird dazu genutzt, um Reaktionen energetisch zu betrachten und die bisher gelernten Inhalte zu vernetzen.

Im zweiten Semester geht es unter anderem um Rost, Batterien und Brennstoffzellen.

Das dritte Semester steht wieder im Zeichen der Säuren und Basen und der Gleichgewichtsreaktionen.

Im vierten Semester vertiefen wir unser Wissen in der organischen Chemie. Hier beschäftigen wir uns z.B. mit Kunststoffen.

Facharbeiten

Die Fachgruppe besteht zur Zeit aus folgenden Lehrkräften:

Herr Daneke (Da): Chemie, Geschichte

Herr Deutschmann (Deu): Chemie, Biologie

Frau Eichler (Eic): Chemie, Biologie

Frau Dr. Fecht-Christoffers: Chemie, Biologie

Herr Holthusen (Hol): Chemie, Deutsch

Frau Olding (Olg): Chemie, Physik

Frau Rheinhardt (Rhe): Chemie, Biologie

Frau Schneider (Sdr): Chemie, Biologie

Melanie Rheinhardt, Fachobfrau Chemie
Kontakt: melanie.rheinhardt(at)gymbu.de

Darstellendes Spiel

Deutsch

Das Fach Deutsch leistet einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung der Schülerinnen und Schüler. Es wird an unserer Schule von etwa zwanzig Lehrkräften unterrichtet. Rund um den breit gefächerten Lehrplan führt das Fach Deutsch regelmäßig eine Reihe von Projekten und Veranstaltungen durch, die die Kreativität und das Leseinteresse unserer Schülerinnen und Schüler fördern und sie dazu motivieren, am kulturellen Leben teilzunehmen.

Hierzu gehören Lesungen bekannter Jugendbuchautoren, der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen, die Teilnahme am Literaturwettbewerb der Stadtjugendpflege Burgdorf, der Besuch eines Märchenerzählers in den fünften Klassen und natürlich Theater- und Kinobesuche.

Hier finden Sie weitere Informationen zu folgenden Themen:

Susanne Friedrich,  Fachobfrau Deutsch
Kontakt: susanne.friedrich(at)gymbu.de

Deutsch als Zweitsprache (DAZ)

Förderkurs „Deutsch als Zweitsprache“ am Gymnasium Burgdorf

Kurzbeschreibung

Die Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen zehn und fünfzehn Jahren und unterschiedlicher Herkunftsländer findet montags und dienstag jeweils von der 1. bis zur 6. Stunde statt. An dem schulformübergreifenden Kurs nehmen Schüler des Gymnasiums, der Haupt- und Realschule sowie der IGS Burgdorf teil. Der Unterricht wird von Lehrkräften, zumeist in Doppelbesetzung, des Gymnasiums Burgdorf geplant und angeleitet, zur Unterstützung wirken Ehrenamtliche des Mehrgenerationenhauses Burgdorf mit.

Konzept

Der Förderkurs für Schülerinnen und Schüler, die die deutsche Sprache nicht als Erstsprache sprechen, hat zum Ziel, die Schülerinnen und Schüler individuell und differenziert zu fördern. Ihnen sollen Zugänge zur deutschen Sprache geschaffen werden, sodass ein möglichst schneller Erwerb der deutschen Sprache möglich ist. Langfristiges Ziel dieses Kurses soll sein, die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler so zu fördern, dass sie uneingeschränkt an allen Lernprozessen des Klassenunterrichts teilnehmen können. Zunächst geht es um eine Förderung des deutschen Sprachschatzes und den grundlegenden Erwerb grammatikalischer Regeln sowie der Schulung des Lese- und Hörverstehens. Dieser Kurs unterstützt zunächst alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler darin, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache auszubauen. Inhaltlich bietet der Kurs je nach Lernstand Förderung von allen Feldern, die auch im Kerncurriculum für das Fach Deutsch zu schulen sind: Lesen, Schreiben, Sprechen und auch Hören, sodass die Fähigkeit des Umgangs mit der deutschen Sprache auf allen Ebenen geübt und ausgebaut wird.

Inhaltliche Struktur bisher

  1. Vorstellung (Name, Alter, Land, Stadt)
  2. Schule: Stundenplan, Vertretungsplan, Schulform
  3. Artikel (bestimmt/unbestimmt)
  4. Meine Familie

Inhaltliche Strukturierung/Lehrplan bis 01.02.2015

Thematische Strukturierung
EinheitDatenInhalt
I16.11./17.11.15Meine FamiliePersonalpronomen
II23.11./24.11.15Meine FamiliePossessivpronomen
III30.11./01.12 .15Die JahreszeitenMonate
IV07.12./08.12.15WegbeschreibungKarten lesen
V14.12./15.12.15EinkaufenWeihnachten/Feiertage
VI21.12./22.12.15SuS in den Stammklassenwegen Weihnachtsfeierlichkeiten
VII11.12./12.01.16AdjektiveTierbeschreibung
VIII18.12./19.01.16WohnungPräpositionen
IX25.12./26.01.15ÜberhangVorbereitung Sprachlernklasse
Inhaltliche Strukturierung
StundenMontagDienstag
1./2.HörverstehenVerben zum Wochenthema konjugierenHausaufgaben einsammeln oder überprüfenHörverstehenVerben zum Wochenthema konjugierenHausaufgaben der letzten Woche nachbesprechen?
3./4.Schreibförderung (nach Leistungsstufen differenziert)VokabeltrainingSchreibförderung (nach Leistungsstufen differenziert)
5./6.Sprechengemeinsam (zum Wochenthema) ein Lied singenLernspieleevtl. ExkursionSprechenLernspieleevtl. ExkursionUnterrichtsmaterial in Mappen heftenHausaufgabe

Literatur/Lehrwerke

Schülerbuch/-heft
  • Jin, Friederike (u.a.): prima plus (alle Bände), Cornelsen Verlag 2014.
  • Wäbs, Herma: Hamburger ABC. Lehrwerk zur Alphabetisierung und Grundbildung, Arbeitsgemeinschaft Karolinenviertel e.V., Hamburg 2011.
Didaktische Literatur
  • Hantschel, Hans-Jürgen (u.a.): DaF unterrichten: Basiswissen Didaktik Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, Klett, Stuttgart, 2013.
  • Storch, Günter: Deutsch als Fremdsprache. Eine Didaktik: Theoretische Grundlagen und didaktische Unterrichtsgestaltung, UTB, Stuttgart 1999.

Fabian Rode
Kontakt: fabian.rode(at)gymbu.de

Englisch

Das Fach Englisch nimmt unter den Fremdsprachen in der modernen, globalisierten Welt einen ganz besonderen Platz ein. Neben einer – historisch begründeten – hohen Zahl an Muttersprachlern in aller Welt gibt es eine stetig wachsende Zahl von Lernenden, die sich mit dem Erwerb von Englischkenntnissen Zugang zu Wissen und Vorteile in der beruflichen Entwicklung verschaffen.

Englisch dient als sogenannte lingua franca der Verständigung in den entferntesten Winkeln des Globus. Sie ist die Wirtschaftssprache schlechthin, sie dient der Kommunikation in zahlreichen internationalen Gremien und Behörden, sie ist die Sprache der Wissenschaft und Forschung und spielt – nicht zuletzt – im World Wide Web eine herausragende Rolle.

Seit jeher ermöglicht das Fach Englisch jungen Menschen einen ersten Zugang zu den Kulturgütern der englischsprachigen Welt. Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein bestimmte England als Mutterland der englischen Sprache den Blickwinkel. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges rückten die USA zunehmend in den Blickpunkt (Literatur/ Jazz/ Rock u. Pop/ Film). Mit dem Ende des Kolonialismus wandte sich der Blick schließlich auch auf Länder wie Indien, Australien oder Südafrika.

Englisch am Gymnasium Burgdorf

In den letzten Jahren gab es in der Fremdsprachendidaktik und Methodik eine Hinwendung zum sogenannten kompetenzorientierten Unterricht. Sämtliche zur Verständigung erforderlichen Kompetenzen (Leseverstehen/Hörverstehen/ Schreiben/Sprechen) sollen im Unterricht berücksichtigt werden. Wortschatz und Grammatik bleiben weiterhin grundlegende Bereiche der Sprache, erhalten jedoch zunehmend dienenden Charakter. Dies führt nicht nur zu einer Akzentverschiebung innerhalb des Unterrichts, sondern auch zu einer teilweisen Neuausrichtung der Leistungsüberprüfungen. Die sogenannte Sprachmittlung (Mediation) sowie die Betonung interkultureller Kompetenzen (Verständnis für Eigenheiten anderer Kulturen) sind weitere Aspekte eines modernen Englischunterrichts.

Unser Lehrwerk Green Line (Klett) deckt folgende Themenbereiche ab:

  • Jahrgang 5: School / Family/ Hobbies/ Greenwich/Birthdays/Holidays/Animals
  • Jahrgang 6: School/ London/ Pocket money/ Stars/ Sports/ Scotland/ English
  • Jahrgang 7: Sport / English history / Family / Regions / The Media / Travelling
  • Jahrgang 8: New York/ High School / Out West/ Extreme Action/ California
  • Jahrgang 9: Australia/ Jobs/ The Media/ Human Rights
  • Jahrgang 10: Growing up/ Multi-ethnic Britain/ The Blue Planet/ “Make a difference!”

Curricula Englisch

Das Englisch-Curriculum Niedersachsen der Sek I kann unter folgendem Link eingesehen werden:

http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gym_englisch_nib.pdf

Jahrgang 11/12:

In den vier Semestern der Qualifikationsphase wird lehrwerksunabhängig gearbeitet. Anspruchsvolle Textarbeit (Analyse / Interpretation/ Bewertung/ Kreativaufgaben), Gruppenprojekte, Kurzvorträge, Präsentationsformen sowie Diskussionen bilden den unterrichtlichen Rahmen in der Kursstufe.

Das Zentralabitur sieht die Behandlung von Pflichtmaterialien vor (novel / short story /play / film etc.),die für jeden Abiturjahrgang neu ausgewiesen werden. In der Abiturprüfung werden 2013 Leseverstehen und 2014 Mediation getrennt von der klassischen Textaufgabe überprüft.

Englisch-Curriculum der Sek II Niedersachsen:

http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_englisch_go_i_2009.pdf

Zentralabitur 2014 und 2015:

http://www.nibis.de/nli1/gohrgs/13_zentralabitur/zentralabitur_2014/02EnglischHinweise2014.pdf

http://www.nibis.de/nli1/gohrgs/13_zentralabitur/zentralabitur_2015/02EnglischHinweise2015.pdf

Fragen zum schulinternen Curriculum sind zu richten an die Fachschaft Englisch des Gymnasiums.

Etablierte und geplante Aktivitäten:

Der Nessie-Test:

Am Ende der 5. Klasse findet der sogenannte Nessie-Test statt. Schülerinnen und Schüler bearbeiten an bis zu 20 verschiedenen Stationen kompetenzorientierte Aufgaben. Das Besondere an diesem Test ist, dass unsere Oberstufenschüler als Prüfer fungieren und das Prinzip Lernen durch Lehren praktisch umsetzen. Nach Abschluss dieses Stationenparcours erhalten alle Teilnehmer ein kleines Zeugnis.

Beim Nessie-Test durchlaufen die Schüler 20 verschiedene Stationen, an denen sie in unterschiedlichen Kompetenzen (Hören/Lesen/Schreiben/Sprechen/Korrigieren) Aufgaben bewältigen sollen. An jeder Station sitzt ein Schüler der Oberstufe und führt die Prüfung durch. Danach wird ein Laufzettel ausgefüllt (Selbsteinschätzung durch den Prüfling selbst + Bewertung durch den Prüfer). Zur Belohnung erhält jeder Teilnehmer ein Nessie-Zeugnis.

Hier wird gerade ein Interview durchgeführt.

English and MEHR®/ language assistant:

Seit dem letzten Schuljahr arbeiten wir mit dem Burgdorfer Sprachinstitut English and MEHR® zusammen, das seinerseits eine Kooperation mit der Durham University (Nordengland) unterhält.

Wir haben jetzt regelmäßig Muttersprachler aus England zu Besuch, die wir als assistant teacher in unseren Englischunterricht einbinden könnnen. Besonders „unsere Kleinen“ haben dieses Angebot begeistert angenommen, aber auch die höheren Jahrgänge profitieren natürlich von der muttersprachlichen Kompetenz unserer Gäste.

Bericht von Alex Rigby→

www.englishandmehr.de

www.dur.ac.uk (Durham University)

White Horse Theatre

Am Donnerstag, dem 12.9.13, hieß das Gymnasium Burgdorf die Theatergruppe des White Horse Theaters herzlich Willkommen. Diese führte das Theaterstück „A Pinch of Salt“ für alle 7.Klassen im Rahmen des Englischunterrichtes auf. Mehr…

Beiträge für das Jahrbuch von der 7e über das Theaterstück „A Pinch of Salt“->

Die White-Horse-Theatertruppe hat sich über Jahrzehnte hinweg in Deutschland einen Namen mit didaktisierten und schülergerechten Theaterstücken in englischer Sprache gemacht.

www.whitehorse.de

American Drama Group

Regelmäßig besuchen unsere Schüler mit ihren Lehrkräften Vorstellungen der American Drama Group, die in der Regel im Theater am Aegi in Hannover stattfinden. Vor allem Charles Dickens‘ A Christmas Carol ist in der Weihnachtszeit ein beliebter Klassiker für unsere Schüler der Mittelstufe.

http://www.adg-europe.com/

Bremer Shakespeare Company

Die Bremer Shakespeare Company zeigt in ihrem eigenen Theater jedes Jahr ausgewählte Klassiker William Shakespeares. Auch hier waren bereits Oberstufenkurse unserer Schule zu Gast.

http://www.shakespeare-company.com/

USA-Austausch

Vor einigen Jahren gab es für kurze Zeit einen Austausch mit der Fruita High School (Colorado). Leider existiert dieser Kontakt nicht mehr. Seit einigen Momentan laufen jedoch Vorbereitungen für einen ersten Kontakt mit einer Schule im US-Bundesstaat Utah. Wir hoffen, im Herbst 2013 unseren Schülern Näheres hierzu mitteilen zu können. Vielleicht gibt es einen ersten Besuch unserer Schüler in den USA im Jahre 2014.

Fremdsprachenwettbewerbe

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist ein seit Jahren etablierter Wettbewerb, an dem auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Burgdorf vereinzelt teilgenommen haben. Wir hoffen, dieses Angebot in den nächsten Jahren wieder ein wenig stärker ausbauen zu können.

http://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/

Herr Petersen, Fachobmann Englisch
Kontakt: holger.petersen(at)gymbu.de

Erdkunde

„Was machen Sie da?“ „Ich bin Geograph“, sagte der alte Herr. „Was ist das, ein Geograph?“ „Das ist ein Gelehrter, der weiß, wo sich die Meere, die Ströme, die Städte, die Berge und die Wüsten befinden.“ „Das ist sehr interessant«, sagte der kleine Prinz. „Endlich ein richtiger Beruf!“ (Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz. New York 1943)

Die Geographie oder Erdkunde ist die Wissenschaft, die sich mit der räumlichen Struktur und Entwicklung der Erdoberfläche befasst, sowohl in ihrer physischen Beschaffenheit wie auch als Raum und Ort des menschlichen Lebens und Handelns. Sie beschreibt und erklärt darüber hinaus, wie sich der geographische Raum und die Vorgänge an der Erdoberfläche auf den Menschen auswirken bzw. umgekehrt. Sie entwickelt Konzepte zum Verständnis und zur Lösung von Problemen zwischen Mensch und Umwelt, wobei dies aus lokaler, regionaler, nationaler oder globaler Perspektive geschieht. Sie bewegt sich dabei oft an der Nahtstelle zwischen den Naturwissenschaften und den Sozialwissenschaften. Insofern nimmt das Fach Erdkunde eine Sonderstellung im Fächerkatalog ein, da die Idee des fächerverbindenden Unterrichts in den Fachinhalten selbst festgelegt ist. Es werden ökonomische, gesellschaftliche, kulturelle, historische, physikalische, chemische und biologische Inhalte einbezogen.

In unserem Schaukasten (Hauptgebäude, 1. OG) stellen wir eure herausragenden Arbeiten im Erdkundeunterricht aus.

Wettbewerbe

2017 Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen“

Europawettbewerb 2016

Derzeit besteht die Fachgruppe aus folgenden Lehrkräften:

NameFächer
Herr Gabler (Gab)Ek Ge
Herr Ginser (Gin)Ek En
Frau Müller (Mül)Ek Bi
Herr Panskus (Pa)Ek Ma
Frau Pieper (Pie)Ek La
Frau Urbons (Urb)Ek Ma

Fachinhalte

Jahrgang 5/ 6 (zweistündig, Jg 6 epochal):

  1. Unser Planet Erde
  2. Sich orientieren
  3. „Baustelle Erde“
  4. Wo und wie wir leben
  5. Wirtschaften im ländlichen Raum
  6. Wirtschaften im städtischen Raum
  7. Endogene Faktoren

Jahrgang 7/ 8 (zweistündig, Jg 8 epochal):

  1. Unsere Erde – das blaue Wunder
  2. Leben in verschiedenen Klima- und Vegetationszonen
  3. Weltmeere – mehr als nur Meer
  4. Die Stadt
  5. Städte in anderen Kulturräumen

Jahrgang 9/ 10 (zweistündig, Jg 10 epochal, Schj. 2016/17 Jg 10 noch durchgängig zweistündig):

  1. Disparitäten in Deutschland und Europa
  2. USA
  3. Botsuana (Aditum)
  4. China und Indien – Zwei auf der Überholspur
  5. Eine Welt?
  6. Globale Herausforderungen

Oberstufe:

Fachmodule:
1. Raumprägende Faktoren und raumverändernde Prozesse
2. Bedeutungswandel von Räumen
3. Ressourcen und nachhaltige Entwicklung
4. Siedlungs-, Entwicklungs- und Raumordnung

Die Fachmodule werden in den folgenden Räumen behandelt:

Zentralabitur

Zentralabitur 2017 : Deutschland in Europa, Südostasien, Russland und die asiatischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion
Zentralabitur 2018 : Deutschland in Europa, Angloamerika, Nordafrika und Vorderasien (Orient)
Zentralabitur 2019 : Deutschland in Europa, Südasien, Australien und Ozeanien

Frau Urbons, Fachobfrau Erdkunde
Kontakt: theresia.urbons(at)gymbu.de

Französisch

Wettbewerb 50 Jahre Élysee-Vertrag

Die Französisch-Klasse 10 von Frau Baumann hat mit Frau Rousse, der Assistentin aus Québec, an einem Wettbewerb zum 50. Jahrestag des Élysee-Vertrags teilgenommen:

Die Schüler/innen haben in diesem Zusammenhang einen Reiseführer auf Französisch über Burgdorf in Form eines Fotobuches erarbeitet und gestaltet. Die Arbeit an dem Projekt hat allen großen Spaß bereitet.

Französisch verbindet: Eine Brücke zwischen Schulen und Firmen

Rousse

Frau Rousse mit den am Projekt beteiligten Schülern des 10. Jahrgangs

Wer Interesse an dem Buch hat, wende sich bitte an Frau Baumann.
Kontakt: birgit.baumann(at)gymbu.de

Geschichte

Derzeit besteht die Fachgruppe Geschichte aus folgenden Lehrkräften:

NameKürzelFächer
Frau BockBoGe Ku
Herr DanekeDaGe Ch
Frau FriedrichFrdGe De
Herr FrischFrGe Re De
Herr GablerGabGe Ek
Herr GoldhornGhGe La
Frau KrämerKrmGe Bi
Herr KurreKurGe En
Frau Schwarzrock-PitallisSwrGe En
Frau SpadtSptGe Bi
Frau DöringGe En
Herr SchmidtSmdGe Bi

Eingeführte Lehrbücher:

  • Jahrgang 5/6 Zeit für Geschichte – Schülerband 5/6
  • Jahrgang 7/8 Zeit für Geschichte – Schülerband 7; Zeit für Geschichte – Schülerband 8
  • Jahrgang 9/10 Zeit für Geschichte Schülerband 9/10
  • Jahrgang 11/12 Themenhefte für das jeweilige Semesterthema

Fachinhalte

Jahrgang 5/ 6:

  • Zeit- und Identitätserfahrungen in Gegenwart und Vergangenheit
  • Menschen in vorgeschichtlicher Zeit
  • Frühe Hochkulturen: Beispiel Ägypten
  • Das antike Griechenland
  • Das Reich der Römer
  • Der Übergang von der Antike zum Mittelalter

Jahrgang 7/ 8:

  • Religiöse und politische Machtstrukturen im Hoch- und Spätmittelalter
  • Lebensformen im Hoch- und Spätmittelalter
  • Renaissance, Humanismus, Entdeckungsreisen
  • Reformation und Glaubenskriege
  • Absolutismus und Aufklärung
  • Die bürgerlichen Revolutionen in Europa
  • Industrielle Revolution und Industrialisierung

Jahrgang 9/ 10:

  • Kaiserreich, Imperialismus und Erster Weltkrieg
  • Veränderungen in Europa und die Weimarer Republik
  • Zeit des Nationalsozialismus – Ideologie und Herrschaftspraxis
  • Geschichte Deutschlands nach 1945 im europäischen und internationalen Kontext

Oberstufe:
Das SIC Sek II beruht auf dem Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe des Niedersächsischen Kultusministeriums, einsehbar unter http://www.nibis.de/nibis.phtml.

Etablierte Projekte und außerschulische Lernstandtorte:
Verpflichtende Exkursion an einen Holocaustgedenkort (Bergen-Belsen, Nordhausen (Harz), HH-Neuengamme, Berlin-Sachsenhausen)

Herr Daneke, Fachobmann Geschichte
Kontakt: pierre.daneke(at)gymbu.de

Informatik

Ziele des Faches Informatik

Das Fach Informatik gibt einen Einblick in die grundlegenden Funktionsweisen von Informatiksystemen sowie informatische Denk- und Arbeitsweisen. Diese bieten den Schülerinnen und Schülern Orientierung in einer durch Informationstechnologien geprägten und vernetzten Welt. Sie werden in die Lage versetzt, die Auswirkungen aktueller und zukünftiger Entwicklungen der Informatik kritisch zu reflektieren. Die Kenntnis der zugrundeliegenden informatischen Konzepte ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich auch die Funktionsweise neuer Software oder zukünftiger technischer Geräte zu erschließen und verantwortungsbewusst und selbstbestimmt mit diesen umzugehen.

Des Weiteren dient die Selbsterprobung im Fach Informatik als Entscheidungshilfe für die Berufswahl und als Berufsvorbereitung, da Methoden der Informatik heute in fast allen Fachwissenschaften zum Einsatz kommen.

Die Arbeit im Fach Informatik

Dem kreativen Schaffen und Problemlösen kommt im Informatikunterricht eine besondere Bedeutung zu. Probleme aus unserer Lebenswelt, die mithilfe der Informatik gelöst werden können, sind häufig offen und unscharf und lassen unterschiedliche Lösungswege zu. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich daher begründet für einen Lösungsweg entscheiden und verschiedene erlernte Konzepte, Strategien und Methoden kombinieren, um schließlich zu einem fertigen Produkt zu gelangen. Teamarbeit ist dabei insbesondere bei komplexeren Problemstellungen wichtig.

Informatik am Gymnasium Burgdorf

In der Sekundarstufe I gibt es verschiedene Arbeitsgemeinschaften am Gymnasium Burgdorf, die Einblicke in Themen der Informatik geben.  Dazu gehören aktuell:

  • Grundlagen der Computerprogrammierung für Jahrgang 6 – 7
  • LEGO-Roboter-AG für die Jahrgänge 6 – 8
  • App-Programmierung für die Jahrgänge 5 – 8

Weiterhin werden verschiedene Themen der Informatik in den Profilunterricht der Forscherklasse integriert. Auch die Teilnahme an Wettbewerben wie dem Informatik-Biber wird in unterschiedlichen Jahrgängen gefördert.

In der Einführungsphase kann Informatik als zweistündiges Fach zusätzlich zu den drei Naturwissenschaften gewählt werden. Die Teilnahme am Unterricht in der Einführungsphase ist Voraussetzung für die Belegung des Faches in der Qualifikationsphase.

Ab dem Schuljahr 2019/2020 wird das Fach Informatik in der Qualifikationsphase auf grundlegendem Niveau angeboten. Die Abiturprüfung auf grundlegendem Niveau kann voraussichtlich ab dem Abiturjahrgang 2022 abgelegt werden.

Übersicht der Unterrichtsthemen

Die Inhalte des Informatikunterrichts in der Oberstufe basieren auf den Vorgaben des Kerncurriculums für die gymnasiale Oberstufe, das auf dem nibis-Server eingesehen werden kann (http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/inf_go_kc_druck_2017.pdf).

Jahrgang 11

Da zurzeit noch kein verbindlicher Informatikunterricht für die Sekundarstufe I angeboten wird, bildet der 11. Jahrgang den Einstieg in das Fach Informatik. Ziel des Unterrichts ist es daher einen Überblick über verschiedene Themengebiete der Informatik zu geben. Dazu gehören

  • Algorithmisches Problemlösen
  • Aufbau eines Rechners und das Zusammenspiel der zentralen Komponenten
  • Aufbau des Internets, Kommunikationswege im Internet und Aspekte zur Sicherheit
  • Codierung und einfache kryptographische Verfahren
  • Grundlegende Aspekte des Datenschutzes

Gleichzeitig bilden diese Themen die Grundlage für die Arbeit in den Jahrgängen 12 und 13.

Jahrgang 12 und 13

Zu den Themengebieten gehören:

  • Erweiterung und Vertiefung des algorithmischen Problemlösens
  • Konzepte zur Datenübertragung über einen Kommunikationskanal
  • Konzepte und Verfahren der Kryptologie
  • Möglichkeiten der Datenkompression
  • Aufbau von relationalen Datenbanken und Datenbankabfragen
  • zustandsbasierte Modellierung technischer Geräte in Form von endlichen Automaten

Weiterhin sind projektorientierte Arbeitsphasen im Sinne des kreativen Schaffens und Problemlösens, bei denen die Arbeit an einer Problemstellung bis zum fertigen Produkt innerhalb der Kleingruppe selbst organisiert wird, im Curriculum fest verankert.

Die Fachgruppe

Zurzeit besteht die Fachgruppe Informatik aus folgenden Lehrkräften:

NameFächer
Frau BrandtIf, Ma
Herr KleinfeldIf, Ma, Phy
Frau WernickeIf, Bi, Ma

Kunst

Der neue Kalender des Gymnasiums ist da!


Die Fachgruppe Kunst des Gymnasiums hat nun zum zweiten Mal einen Kalender erstellt, auf dem Arbeiten zu sehen sind, die von Schülern und Schülerinnen der Jahrgänge fünf bis zwölf angefertigt worden sind. Alle veröffentlichten Arbeiten stammen aus dem Schuljahr 2013/14.


… das Beste von uns

(genauer gesagt aus dem Fachbereich Kunst) zeigen wir auf dem Kalender, der ab sofort bei uns erhältlich ist!

Dank der Unterstützung des Schulvereins kann das Gymnasium Burgdorf  zum ersten Mal einen Schülerkalender präsentieren. Sämtliche hierauf veröffentlichten Arbeiten sind im Kunstunterricht von den Schülern im vergangenen Schuljahr entstanden. Der aus dem Verkauf entstehende Erlös wird vom Schulverein verwaltet und kommt geplanten Schulprojekten zugute, wie z.B. der Anschaffung von weiteren Sitzbänken im Gebäude. 

 Kalenderblätter

Im Format A3 quer mit 12 Monatsblättern und einem Deckblatt, versehen mit einer Spiralbindung, gedruckt auf einem matt glänzenden 250g Papier erhalten Sie zum Preis von 10 € einen hochwertigen Wandkalender.

Der aus dem Verkauf entstehende Erlös wird vom Schulverein verwaltet und kommt geplanten Schulprojekten zugute, wie z.B. der Anschaffung von weiteren Sitzbänken im Gebäude.

Latein

Mit Latein gelangt man in eine Welt ca. 2000 Jahre vor unserer Zeit. Es ist die Welt der Römer, deren Lebensweise, Sprache und Denken unsere heutige Zeit geprägt haben. Latein war fast 1500 Jahre lang die wichtigste Kommunikationssprache Europas und kann deshalb auch als das „Englisch der Antike und des Mittelalters“ bezeichnet werden.

Wer mehr über das Fach Latein erfahren möchte, kann auf den folgenden Seiten weiterlesen:

  • Latein – Hier geht’s zur Zeitreise
  • Lehrkräfte im Fach Latein
  • Inhalte des Lateinunterrichts
  • Unser Lehrwerk „Intra“
  • Romfahrt in Jahrgang 9
  • Exkursionen
    • Besuch des Roemer-Pelizaeus-Museum
    • Varusschlacht in Kalkriese 2017
  • Lateinische Inschriften und Firmennamen in Burgdorf und Hannover
  • Lateinsprüche für alle Fälle
  • Mindestvoraussetzungen zum Erwerb eines Latinums
  • die Kerncurricula I und II
  • Webcams aus Rom
  • und zum Schluss das Latein-Rätsel: „Quis fiet Croesus?“ („Wer wird Millionär?“)

Annette Oerke,  Fachobfrau Latein
Kontakt: annette.oerke(at)gymbu.de

Mathematik

Mathematik als ein Werkzeug zur Beschreibung der Umwelt

Es gibt unterschiedliche Zugänge die Welt zu verstehen, ein Zugang wird durch die Denkweise der Mathematik eröffnet. Mathematik verbirgt sich in vielen Erscheinungen der uns umgebenden Welt. Im Unterricht lernt man den mathematischen Gehalt alltäglicher Situationen wahrzunehmen, zu verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte zu beurteilen. Mathematische Begriffe und Methoden entwickelten sich seit je her aus alltäglichen Situationen, weshalb sich die Mathematik nicht mit einem abgeschlossenen Wissensgebiet erfassen lässt, sondern für lebendiges und kreatives Handeln steht. In einer zunehmend technisierten und ökonomisierten Welt kann die Mathematik Orientierung bieten, da sie in vielen Bereichen Anwendung findet.

Der Mathematikunterricht fördert grundlegende intellektuelle Fähigkeiten, die über das Fach hinaus von Bedeutung sind, wie z.B. Ordnen, Verallgemeinern, Abstrahieren und folgerichtiges Denken. Durch das Erkunden von Zusammenhängen, Entwickeln und Untersuchen von Strukturen, Argumentieren und Systematisieren wird die allgemeine Handlungskompetenz ausgebaut und die Schülerinnen und Schüler erschließen sich einen Wahrnehmungs- und Urteilshorizont, der ihre Kritikfähigkeit und Beurteilungskompetenz stärkt.

Einzelheiten zur Unterrichtspraxis

Durch einen gezielten Einsatz neuer Technologien wird der Kompetenzerwerb unterstützt. Tabellenkalkulationsprogramme und dynamische Geometriesoftware stehen in gut ausgestatteten Computerräumen zur Verfügung. 20 Unterrichtsräume ermöglichen durch Activboards die Arbeit mit interaktiven Tafelbildern. Ab Klasse 7 wird der grafikfähige Taschenrechner TI-nspire CX sinnvoll eingesetzt, um einen experimentellen und offenen Zugang zu mathematischen Fragestellungen zu ermöglichen.

Jedes Jahr nehmen viele Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis einschließlich Klasse 11 am Känguru-Wettbewerb teil, der vom mathematischen Institut der Humboldt-Universität in Berlin veranstaltet wird. Sie beweisen damit eindrucksvoll, dass ihnen die Beschäftigung mit Mathematik Freude macht. Besonders interessierten Schülern/innen wird die Teilnahme an der Mathe-Olympiade angeboten. Dieser Wettbewerb wird in einer AG mit den Schülern/innen vorbereitet.

Die individuelle Lernentwicklung kann in den Jahrgängen 5 bis 8 zusätzlich sogar durch die Online-Diagnose des eingeführten Lehrbuchs „Elemente der Mathematik“ aus dem Schroedel-Verlag unterstützt werden.

Nachhaltiges Lernen wird in den Jahrgängen 5 und 6 zusätzlich durch das Führen eines Portfolio-Ordners angeregt, in welchem Fachbegriffe und Merksätze festgehalten werden, eigene Einschätzungen über den Lernstand mithilfe von Kompetenzrastern vorgenommen werden und Übungsblätter zum Festigen des neuen Wissens bereitgestellt werden.

Zur Zeit besteht die Fachgruppe Mathematik aus folgenden Lehrkräften:

NameFächer
Herr Battermann (Bat)Mathe/ Sport
Frau Bierschenk (Bir)Mathe/ Physik
Herr Bothe (Bot)Mathe/ Politik
Herr DeutschmannBio/ Chemie/ Mathe
Herr Eggersglüß (Egl)Mathe/ Politik
Frau GoldensteinMathe
Herr Hachmeister (Hac)Mathe/ Sport
Herr Haupt (Hpt)Mathe/ Physik
Frau Jakobi (Jak)Mathe/ Deutsch
Frau Lehmann (Leh)Mathe/ Sport
Herr Panskus (Pa)Mathe/ Erdkunde
Herr Schimetzik (Smk)Mathe/ Sport
Frau Sönksen (Sön)Mathe/ Geschichte
Frau StarkMathe
Frau Urbons (Urb)Mathe/ Erdkunde
Frau WagnerMathe/ Biologie
Herr WilleMathe/ Physik

Lehrwerk:

In allen Jahrgängen wird das entsprechende Schulbuch der Reihe „Elemente der Mathematik“ aus dem Schroedel-Verlag eingesetzt.

Unterrichtseinheiten:

Jahrgang 5:

  • Statistische Erhebungen – Natürlichen Zahlen
  • Rechnen mit natürlichen Zahlen
  • Körper und Figuren
  • Flächen und Rauminhalte
  • Anteile – Brüche

Jahrgang 6:

  • Gebrochene Zahlen – Addieren, Subtrahieren
  • Symmetrien
  • Gebrochene Zahlen – Multiplikation, Division
  • Statistische Daten

Jahrgang 7:

  • Zuordnungen
  • Prozentrechnung
  • Rationale Zahlen
  • Kongruenzen – Dreiecke
  • Zufall und Wahrscheinlichkeiten
  • Gleichungen mit einer Variablen

Jahrgang 8:

  • Flächen und Rauminhalte
  • Terme mit mehreren Variablen
  • Mehrstufige Zufallsexperimente
  • Lineare Funktionen
  • Lineare Gleichungssysteme

Jahrgang 9:

  • Quadratwurzeln
  • Satz des Pythagoras
  • Quadratische Zusammenhänge
  • Baumdiagramme und Vierfeldertafel
  • Ähnlichkeiten
  • Trigonometrie

Jahrgang 10:

  • Reelle Zahlen – Grenzwertprozesse
  • Potenzen
  • Wachstumsprozesse – Exponentialfunktionen
  • Kreis- und Körperberechnungen
  • Modellieren periodischer VorgängeAuf Beschluss des Schulvorstands vom Januar 2017 gilt folgende Stundentafel:
Klasse 5Klasse 6Klasse 7Klasse 8Klasse 9Klasse 10
Stundentafel 1444434
Stundentafel 1444433

Anzahl der Klassenarbeiten:

In allen Jahrgängen der Sek I werden 4 Klassenarbeiten pro Schuljahr geschrieben.

Bewertung der Klassenarbeiten:

Schriftliche Lernkontrollen werden „im Regelfall“ mit ausreichend bewertet, wenn 50% der zu erwartenden Leistung erbracht wurde. Die Bereiche oberhalb von 50% sind annähernd äquidistant zu verteilen. Liegt die Gesamtleistung unter 20%, ist die Arbeit „im Regelfall“ mit ungenügend zu bewerten.

Note123456
ab %87,57562,550200

Zeugnisnote:

Die Zeugnisnote setzt sich aus ca. 50% der schriftlichen Leistung und ca. 50% der sonstigen (mündlichen) Mitarbeit zusammen. Die sonstige (mündliche) Mitarbeit beinhaltet u.a. die Dokumentation im Unterricht, die mündliche Beteiligung im Unterricht, die häusliche Vorbereitung (Anfertigen von Hausaufgaben).

Themenfolge für die Mathematikkurse der Oberstufe:
1. Semester: Analysis
2. Semester: Stochastik
3. Semester: Analytische Geometrie mit linearer Algebra
4. Semester: Ergänzungen und Vertiefungen ausgewählter Aspekte

Anzahl der Klausuren:
Im ersten Semester werden zwei Klausuren geschrieben, im zweiten, dritten und vierten Semester wird jeweils eine Klausur geschrieben.

Zeugnisnote:

In Semestern mit zwei Klausuren setzt sich die Zeugnisnote aus ca. 50% der schriftlichen Leistung und ca. 50% der sonstigen (mündlichen) Mitarbeit zusammen. In Semestern mit einer Klausur setzt sich die Zeugnisnote aus ca. ein Drittel der schriftlichen Leistung und ca. zwei Dritte der sonstigen (mündlichen) Mitarbeit zusammen. Ausnahme sind P1-P4 Schüler im dritten Semester. Diese Zeugnisnote setzt sich ebenfalls aus ca. 50% der schriftlichen Leistung und ca. 50% der sonstigen (mündlichen) Mitarbeit zusammen, da die Klausur eine Langzeitklausur unter Abiturbedingungen ist.

Fachgruppe Mathematik, Fachobmann: Herr Battermann,

Musik

Musikunterricht am Gymnasium Burgdorf

Am Gymnasium Burgdorf bieten wir vielfältige Zugänge zur Musik:

In jeder Klassenstufe machen wir selbst Musik: wir singen, musizieren auf Instrumenten, lernen neue Instrumente kennen und bewegen uns zur Musik. Darüber hinaus hören, beschreiben, untersuchen und deuten wir Musik, um das eigene Musikerleben durch neue Zugangsweisen und Blickwinkel zu vertiefen und zu reflektieren und den eigenen musikalischen Horizont zu erweitern.

Sowohl die Lebenswelt als auch die mediale Umwelt der Schülerinnen und Schüler werden in den Unterricht mit einbezogen.

Darüber hinaus bietet das Fach Musik hervorragende Möglichkeiten, Verbindungen zu anderen Schulfächern wie z. B. Sprachen, Physik, Kunst oder darstellendes Spiel zu schaffen. Unser besonderes Angebot ist die Möglichkeit, den Schwerpunkt Musik in einer Musikklasse oder in einem Oberstufenprofil zu wählen.

Julia Koppen, Fachobfrau Musik
Kontakt: julia.koppen(at)gymbu.de

Physik

Das “Team Physik” besteht z.Z. aus Frau Bierschenk, Herrn Haupt, Herrn Horstmann, Frau Olding, Frau Schuldt von Jagow und Herrn Dr. Wille [alle hier noch nicht im Bild; Anm. d. Red.]

Im Physikunterricht erfahren die Schülerinnen und Schüler beispielhaft, in welcher Weise und in welchem Maße ihr persönliches und das gesellschaftliche Leben durch Erkenntnisse der Physik mitbestimmt werden. Der Aufbau eines physikalischen Grundverständnisses in ausgewählten Bereichen ermöglicht ihnen, Entscheidungen und Entwicklungen in der Gesellschaft im Bereich von Naturwissenschaft und Technik begründet zu beurteilen, Verantwortung beim Nutzen des naturwissenschaftlichen Fortschritts zu übernehmen, seine Folgen abzuschätzen sowie als mündige Bürger auch mit Experten zu kommunizieren.
An ausgewählten, authentischen Beispielen kann der Physikunterricht Erfahrungen mit wesentlichen Elementen naturwissenschaftlichen Arbeitens vermitteln, indem von den Schülerinnen und Schülern formulierte Vermutungen oder Hypothesen in eigenen, auch quantitativ auswertbaren Experimenten überprüft werden. Bei selbständigem Experimentieren erfahren die Lernenden, wie wesentlich genaues Arbeiten und gewissenhafter Umgang mit Daten sind. Hierdurch werden erste fachliche Kriterien zur Bewertung wissenschaftlicher Ergebnisse bereitgestellt und das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler gestärkt.

Die in den Jahrgängen behandelten Themen orientieren sich an den aktuellen curricularen Vorgaben des Niedersächsischen Kultusministeriums:

Fachobmann: Herr Dr. Wille
Kontakt: knut.wille[at]gymbu.de


Sammlungsleitung: Herr Haupt
Kontakt: ulrich.haupt[at]gymbu.de

Politik

Politisches Planspiel 2015 am Gymnasium Burgdorf

1. Allgemeine Zielsetzungen und Inhalte des Faches

Ziel des Politikunterrichts am Gymnasium Burgdorf ist es, den Schülerinnen und Schülern die Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu erleichtern. Dabei stehen sowohl der politische Willensbildungsprozess als auch ökonomische Zusammenhänge und deren Interdependenzen im Zentrum des Unterrichts.

HAZ Anzeiger→

Ab Jahrgang 8 werden ausgehend von der Lebens(um)welt der Schülerinnen und Schüler spiralförmig die inhaltlichen und methodischen Kompetenzen im Einklang mit dem niedersächsischen Kerncurriculum vermittelt. Darauf aufbauend wird die Urteilskompetenz als Ziel der politischen Bildung im Allgemeinen gefördert. Auf politischer Ebene erstreckt sich das Themenfeld von der Kommunalpolitik in der Sekundarstufe I über das politische System der Bundesrepublik Deutschland bis hin zur internationalen Politik in der Sekundarstufe II.

Besuch von Herrn Feige von der Generaldirektion Entwicklungs-und Zusammenarbeit, EU-Kommission

Im Bereich der Ökonomie wird im 8. Jahrgang mit der Beschäftigung mit jugendlichen Konsumenten und wirtschaftlichem Handeln im Haushalt begonnen und über die Betrachtung des Unternehmens als soziales und wirtschaftliches Aktionszentrum bis hin zur Auseinandersetzung mit transnationalen Unternehmen in der Sekundarstufe II dieser Bereich abgeschlossen.

2.Verbindliche Themen im Einzelnen

SekI: In der Sekundarstufe I widmen wir uns vor allem den folgenden Themenkomplexen, denen sich alle Unterrichtsthemen zuordnen lassen:

Jahrgang 8Der Jugendliche im Wirtschaftsgeschehen und seine Stellung in der RechtsordnungPolitik im NahbereichWirtschaftliches Handeln in Haushalt und Betrieb
Jahrgang 9Das Unternehmen als wirtschaftliches und soziales AktionszentrumDer politische Willensbildungs- und Entscheidungsprozess in der Bundesrepublik DeutschlandFunktionen des Staates in der sozialen Marktwirtschaft
Jahrgang 10Sozialer und wirtschaftlicher WandelPolitik und Wirtschaft in der EU

Sek II: Die abiturrelevanten Themenvorgaben und inhaltlichen Schwerpunkte werden jährlich neu vom Kultusministerium vorgegeben. Die genauen Inhalte und deren Umfang variieren zudem in Abhängigkeit von der belegten Kursart (Leistungskurs, Grundkurs, Ergänzungsfach).

I.d.R. lassen sich alle inhaltlichen Vorgaben folgenden Themenkomplexen zuordnen, die jeweils ein Semester behandelt werden:

1. SemesterDemokratie und sozialer Rechtsstaat
2. SemesterWirtschaftspolitik in der Sozialen Marktwirtschaft
3. SemesterInternationale Sicherheits- und Friedenspolitik
4. SemesterInternationale Wirtschaftsbeziehungen

3. Exkursionen – Projekte – Wettbewerbe

An unserer Schule finden regelmäßig zahlreiche Projekte und Exkursionen im Fach Politik-Wirtschaft statt.

So haben wir z.B. in den vergangenen Jahren mit Klassen des 8. oder 9. Jahrgangs mehrfach an Wettbewerben von der Bundeszentrale für politische Bildung teilgenommen, wobei wir jedes Mal kleinere Preise gewonnen haben. Wenn eine Klasse zu solch einem Projekt Lust hat, unterstützen wir das so gut wir können, obwohl häufig auch Zeit außerhalb der Unterrichtszeit investiert werden muss.

Präsentation von Umfrageergebnissen im Rahmen eines Wettbewerbs von der Bundeszentrale für politische Bildung

In Klasse 8 steht außerdem der Besuch einer Gerichtsverhandlung und nach Möglichkeit einer Ratssitzung auf dem Plan, da wir versuchen, die behandelten Unterrichtsthemen für die Schüler/innen auch erfahrbar zu machen.

Aus dem selben Grund bemühen wir uns, in Klasse 9 eine Exkursion zum Landtag in Hannover zu unternehmen, denn das politische System der BRD stellt eines der Hauptthemen in dieser Klassenstufe dar.

In der 10. Klasse bildet die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des 3-wöchigen Betriebspraktikums, das jedes Jahr im Januar statt findet, einen der Schwerpunkte. Auf Wunsch der Schüler/innen sind wir noch eines der wenigen Gymnasien, die das Betriebspraktikum dreiwöchig anbieten. Es hat sich jedoch gezeigt, dass das unseren Schüler/innen einen vertieften Einblick in die Arbeitswelt ermöglicht.

Zudem ist es uns in den letzten Jahren wiederholt gelungen, EU-Parlamentarier oder andere Vertreter von EU-Institutionen in den Unterricht der 10. Klassen einzuladen und den Schüler/innen die Möglichkeit zu einem „Expertengespräch“ zu geben.

Besuch des Europaabgeordneten Bernd Lange in einer 10. Klasse

In der Oberstufefahren die Politik-Leistungskurse i.d.R. für eine eintägige Exkursion in unsere (politische) Hauptstadt Berlin, wo der Besuch vorher ausgewählter politischer Institutionen (z.B. Bundestag, Bundesrat, diverse Ministerien, Bundeskanzleramt) und Gespräche mit deren Vertretern anstehen.

Berlinexkursion eines Politikkurses mit Besuch bei Ursula v.d.Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Da unser Fach viele interessante politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen abdeckt, die wir unseren Schüler/innen gern nahe bringen möchten, ist die Teilnahme an anderen Projekten und Exkursionen grundsätzlich möglich und vom Interesse der jeweiligen Lerngruppe abhängig.

Wir hoffen, dass alle Schüler/innen an unserem Fach genauso viel Freude haben wie wir, die Fachgruppe Politik-Wirtschaft!

Frau Kriger-Wienand, Fachobfrau Politik-Wirtschaft
Kontakt: m.kriger-wienand(at)gymbu.de

Religion (ev. /kath.)

Das “Team Religion” besteht z.Z. aus Herrn El-Bathich (ev.), Frau Heinze (kath.), Herrn Kanthak (ev.), Frau Pfennig (ev.), Frau Owsianski (ev.), Frau Scherer (ev.), Frau Stein (kath.) und Frau Vahl (ev.) [alle hier noch nicht im Bild; Anm. d. Red.]

An unserer Schule wählen derzeit im Schnitt 2/3 der Schüler eines Jahrgangs dieses Fach. Dafür gibt es gute Gründe, denn Religionsunterricht bietet Orientierung unabhängig vom persönlichen Glauben.

Es geht in diesem Fach nicht darum, Glauben oder Überzeugungen zu bewerten. Stattdessen werden verschiedenste inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. So werden im Religionsunterricht unterschiedliche Antwortversuche auf die Fragen nach dem Woher und Wohin, nach dem Sinn des Lebens und nach den eigenen Überzeugungen betrachtet und diskutiert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten so die Möglichkeit, sich mit den grundlegenden Fragen, die Menschen zu allen Zeiten beschäftigt haben, auseinanderzusetzen und ihren eigenen Standpunkt zu finden.
Hinzu kommt, dass unsere mitteleuropäische Gesellschaft stark durch das Christentum geprägt ist. Im Religionsunterricht wird es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, diese Grundlagen kennenzulernen, so dass sie ihre kulturelle Umgebung deuten können. Auch die zunehmend multikulturelle Gesellschaft sorgt dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit Nachbarschaftsreligionen, aber auch mit ihrer eigenen auseinandersetzen sollten. Sie müssen in der Lage sein, auf den ersten Blick fremdartige Überzeugungen zu verstehen und tolerant mit Angehörigen anderer Religionen umzugehen.

An unserer Schule wird Religion in jedem Jahrgang unterrichtet. Zudem ist es möglich, Religion als Prüfungskurs im Abitur anzuwählen.

Zudem findet am Gymnasium Burgdorf in den Jahrgängen 7 und 8 konfessionell-kooperativer Unterricht statt.
Die Zielsetzung dieses Unterrichts besteht darin, den Schülerinnen und Schülern, die in den Jahrgängen 5 und 6 in konfessionell gebundenen Gruppen unterrichtet wurden, zu ermöglichen die jeweils andere Konfession und ihre Traditionen besser kennen zu lernen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen und zu reflektieren, ohne hierbei die jeweilige konfessionelle Identität aus dem Blick zu verlieren.

Die in den Jahrgängen behandelten Themen orientieren sich an den aktuellen curricularen Vorgaben des Niedersächsischen Kultusministeriums:

Fachobfrau: Frau Vahl
Kontakt: ina.vahl[at]gymbu.de

Seminarfach

Das Seminarfach ist ein zweistündiges Unterrichtsfach, welches in der Oberstufe unterrichtet wird. Neben dem klassischen Fachunterricht in den Kursen der Oberstufe dient das Seminarfach der gezielten Hinführung zum selbständigen Lernen und wissenschaftspropädautischem Arbeiten. Diese Elemente sind für die weitere Ausbildung und natürlich vor allem zur erfolgreichen Gestaltung eines wissenschaftlichen Studiums von außerordentlicher Bedeutung.

Allgemeine Informationen zum Seminarfach erhalten Sie auf der Seite des Kultusministeriums.

Das Seminarfach am Gymnasium Burgdorf

11. Jahrgang

Im ersten Semester (11.1) werden grundlegende Lern- und Arbeitsmethoden vermittelt, die zur Anfertigung einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit erforderlich sind. Im Mittelpunkt dieses Semesters stehen die Beschaffung, Verarbeitung und Bewertung von Informationen, die Ergebniserstellung in Form einer kleinen Hausarbeit sowie deren Präsentation. Grundlage der Bewertung bilden die Hausarbeit, Präsentation und die mündliche Mitarbeit.

Im zweiten Semester (11.2) werden diese Arbeitstechniken vertieft. Im Zentrum steht das Anfertigen der Facharbeit, die zu 60% in die Gesamtbewertung eingeht (Nr. 10.10 EB-VO-GO; Nr. 12.11EB-VO-AK). Diese Facharbeit wird von den Schülerinnen und Schülern präsentiert und in einem anschließendes Kolloquium hinterfragt. Das Thema der Facharbeit erscheint auf dem Abiturzeugnis der Lernenden. Grundlage der Bewertung sind die Facharbeit, deren Präsentation, das Kolloquium und die mündliche Mitarbeit.

12. Jahrgang

Im dritten Semester (12.1) steht die Team- und Präsentationsfähigkeit im Vordergrund. Nach einer Einführung in die Grundlagen der Rhetorik erarbeiten die SuS eigenständig – zu einem selbst gewählten Thema – eine kleine Rede (bzw. einen Vortrag) und tragen diese(n) vor.

Im Anschluss folgt die Planung, Durchführung und Auswertung der Kursfahrt. Mündliche Beiträge im Rahmen der Kursfahrten werden individuell organisiert. Die Erfahrungen und Eindrücke der Kursfahrt werden im Rahmen eines Elternabends präsentiert (Gruppenvorträge etc.).

Zur Förderung von Kompetenzen, die in Beruf und Studium ganz allgemein von großem Nutzen sind, bietet das Gymnasium Burgdorf seinen Schülern ein Rhetorikseminar an. Dieses Seminar greift die Erfahrungen der ersten Phase des Semesters auf (freie Rede!) und hilft den SuS, an rhetorischen Schwächen zu arbeiten und Stärken weiter auszubauen.

Dieses Seminar wird von einer externen Referentin durchgeführt und – dankenswerterweise – größtenteils vom Schulverein finanziert. Für die Schüler wird ein Eigenanteil von aktuell 15€ veranschlagt.

Bewertet werden in diesem Halbjahr die rhetorischen Aktivitäten (s.o.), die Beiträge im Rahmen der Präsentation der Kursfahrt (Elternabende) sowie die allgemeine mündliche Mitarbeit innerhalb des Kurses (schriftl. Evaluation des Rhetorikkurses in 12.2 angedacht).

Das vierte Semester (12.2) dient – angesichts seiner Kürze (ca. 8 Wochen) der Auswertung der ersten drei Kurshalbjahre. Mit der Wiedereinführung von G9 ist die Verkürzung des Seminarfachs auf drei Semester geplant, so dass sich mittelfristig Planungen zu diesem Semester erübrigen werden.

Hinweise zum schulinternen Curriculum und zu den Bewertungskriterien


Kursfahrten

Wie in jedem Jahr war auch 2013 eine Studienfahrt mit den Seminarfächern des 12. Jahrgangs geplant. In der Woche vom 8.9.13-13.9.13 haben die Seminarfächer des 12. Jahrgangs ihre schon lange geplanten Kursfahrten unternommen. Die Schülerinnen und Schüler des sprachlichen Profils waren in London und haben dort zusammen mit unseren Lehrerinnen Frau Bielefeld und Frau Oerke eine tolle Woche verbracht.

Gemeinsam mit Frau Bredenhagen und Herrn Gabler fuhren die Schülerinnen und Schüler des gesellschaftwissenschaftlichen Profils nach Prag und verbrachten eine gesellige und entspannte Woche in der „goldenen Stadt“.

Spanisch

Spanisch ist eine der großen Weltsprachen und seine Bedeutung nimmt immer mehr zu. Am Gymnasium Burgdorf kann Spanisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 6 oder als 3. Fremdsprache ab Klasse 10 gelernt werden und wird immer vierstündig unterrichtet. In beiden Fällen ist es möglich, das Fach bis zum Abitur zu belegen und eine Abiturprüfung abzulegen.

Spanisch als 2. Fremdsprache

Das Ziel des modernen Spanischunterrichts liegt in der Kommunikation: Ab der ersten Spanischstunde sprechen die Schülerinnen und Schüler kleine Dialoge, so werden sie auf authentische Situationen vorbereitet.
In Rollenspielen üben wir z.B. einen Besuch im Restaurant. Ein Highlight stellen auch kreative Präsentationen, wie z.B. simulierte Modenschauen dar, mit denen das Vokabular zur Kleidung und die Adjektive trainiert werden.

In den Klassen 6 und 7 arbeiten wir ab dem Schuljahr 2015/16 mit dem nagelneuen Spanischlehrwerk ¡Vamos! ¡Adelante! von Klett. In den Klassen 8 und 9 mit „Línea amarilla“. In der 10. Klasse, die als Vorbereitung auf die Oberstufe dient, arbeiten wir mit „¡Apúntate! Pasos al bachillerato“ con Cornelsen. Neben dem Lehrbuch finden aber auch spanische und lateinamerikanische Lieder, Gedichte und Filme Raum im Unterricht.

DELE-Prüfung

Nach der 10. Klasse kann Spanisch dann auf grundlegendem oder erhöhtem Anforderungsniveau belegt und in das Abitur eingebracht werden. Der Unterricht in der Oberstufe orientiert sich an den thematischen Vorgaben für das Zentralabitur. Im Mittelpunkt stehen originalsprachige Texte aus Spanien und Lateinamerika.
Spanisch als 3. FremdspracheIn Klasse 10 kann Spanisch als 3. Fremdsprache hinzugewählt werden. In den ersten 1,5 Jahren erfolgt ein Sprachkurs an welchem sich in der Oberstufe der Kursunterricht auf grundlegendem Anforderungsniveau anschließt. Eine mündliche oder schriftliche Abiturprüfung ist möglich.

Zentralabiturthemen 2015

I. Opresión y emancipación – Caminos hacia la democracia

Neubeginner: Jordi Sierra i Fabra: La memoria de los seres perdidos
II. El mundo hispánico: raíces e identidad – Retos para el futuro

Neubeginner:
• Isabel Allende: Walimai
• Horacio Quiroga: La guerra de los yacarés
III. Individuo y convivencia social – Momentos cruciales en la vida humana

Zentralabiturthemen 2016

Spanisch Neubeginn

I. Individuo y convivencia social – momentos cruciales en la vida humana

• Javier Tomeo: Historias mínimas XXXII
• Paloma Pedrero: Solos esta noche
• José Luis Alonso de Santos: Sinceridad

II. El mundo hispánico: raíces e identidad – Opresión y emancipación. Caminos hacia la democracia

• Pedro García García: En agosto del 77 nacías tú. Madrid 2004 (über Hueber-Verlag)

• Canciones de la Transición
Mindestens drei der folgenden Lieder sind zu behandeln:

– Jarcha: Libertad sin ira

– Paco Ibáñez: España en marcha

– Vino Tinto: Habla, pueblo, habla

– Lluis Llach: L’estaca (letra en español z.B. unter: www.musica.com)

– Labordeta: Canto a la libertad

– José Antonio Sánchez Ferlosio: Gallo rojo, gallo negro

III. Momentos cruciales en la vida humana. Individuo y convivencia social

– Francisco García Pavón: El hijo de madre, z.B. in Der Fremdsprachliche Unterricht – Spanisch 26/2009 oder in: FGP: Cuentos republicanos, Menoscuarto Ediciones, Palencia 2009

– Daniel Sánchez Arévalo: Física II, Klett, Stuttgart 2011

Kursfahrten

Seit dem Schuljahr 2011/12 fahren wir jedes Jahr für eine Woche nach Málaga. Die Schülerinnen und Schüler wohnen in Gastfamilien und lernen somit die spanische Kultur hautnah kennen. Morgens vertiefen sie ihre Kenntnisse mit spanischen Muttersprachlern beim Spanischunterricht, nachmittags und am Wochenende unternehmen wir zahlreiche Exkursionen in Málaga und die Umgebung, wie z.B. nach Granada oder in die Höhlen von Nerja.

Die Fachgruppe besteht derzeit aus fünf FachlehrerInnen

NameFächer
Herr BerschmannSp, Sn
Frau BredenhagenEn, Sn
Frau EngelPo, Sn
Frau SchulzEn, Sn

Frau Engel
Kontakt: d.engel(at)gymbu.de

Sport

1. Allgemeine Zielsetzungen

Ziel des Sportunterrichtes am Gymnasium Burgdorf ist es, die Schülerinnen und Schüler zu lebenslangem Sporttreiben anzuregen und ihnen zu diesem Zweck ein breites Spektrum an Sportarten im Unterricht anzubieten und auch sportliche Vielseitigkeit zu vermitteln. Hierbei wird eine Zusammenarbeit mit den lokalen Sportvereinen gepflegt.

In den unteren Klassen (5./6) steht die Vermittlung von Sozialkompetenzen im Vordergrund. In den Sportspielen, aber auch bei den Individualsportarten, stehen das Einfügen in den erforderlichen Ordnungsrahmen, gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe im Mittelpunkt. Von Beginn an wird Wert auf die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler gelegt. Dies geschieht z.B., indem die Lernenden auf der Grundlage ihrer theoretischen und sportpraktischen Kenntnisse und Erfahrungen einzelne Unterrichtphasen eigenständig gestalten.

Stationenlernen beim Fussball im 6. Jahrgang

Stationenlernen beim Fussball im 6. Jahrgang

Im Bereich der Oberstufenkurse wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, bestimmte Erfahrungsfelder vertieft kennenzulernen. Hier wird der Sportunterricht auf grundlegendem aber auch auf erhöhtem Niveau angeboten. Schülerinnen und Schüler, die einen Schwerpunktkurs Sport besuchen, behandeln sportpraktische und sporttheoretische Inhalte gleichermaßen und legen am Ende eine theoretische und praktische Abiturprüfung ab.

Sport als Prüfungsfach im Abitur →

2. Fachspezifische Kompetenzen

Das Gymnasium bietet ein breitgefächertes Angebot an Sportarten an. Es wird damit sichergestellt, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst viele verschiedene Disziplinen aus unterschiedlichen Erfahrungsfeldern kennen lernen. Auf dieser Grundlage wird den Lernenden ermöglicht eine persönliche Auswahl zu treffen, so dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu lebenslangem Sporttreiben angeregt werden. Dies wird durch das Konzept „bewegte Pause“ zusätzlich gefördert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in den Pausen zusätzliche Möglichkeiten, sich auf freiwilliger Basis sportlich zu betätigen.

3. Inhalte und Bewertung

Das Gymnasium Burgdorf richtet sein Programm nach den curricularen Vorgaben des Landes Niedersachsen für Sek I und Sek II. Auf Grundlage dieser landesweit gültigen Vorschriften sind in den vergangenen Jahren kompetenzorientierte schulinterne Curricula fertiggestellt worden.

Inhaltlich kann der Sportunterricht wie folgt skizziert werden:

JahrgangThemen
Klasse 5 + 6Durchführung des Sportabzeichens (Gerätturnen, Leichtathletik und Schwimmen)Turnen und Bewegungskünste Leichtathletik (50m, Weitsprung, Ballwurf (wenn Hochsprung dann „Schere“) Ballschulung, kleine SpieleGroßes Sportspiel Fußball: Passen, Dribbeln (Hütchenparcours /Ballführen mit beiden Füßen) und Stoppen; Doppelpass; Torschuss (ggf. Zielschüsse); 2:2 auf dem Kleinfeld; Raumaufteilung im SpielCurriculum Mobilität: Das Fahrrad im Straßenverkehr (Vorbereitung auf die selbstständige Anreise zum Schwimmbad im Jg. 6)Schwimmen Jg. 6: Ziel: Erweiterung der vorhandenen Jugendschwimmabzeichen (Bronze, Silber, Gold). – Einführung Brustschwimmen (auch für Tief- und Streckentauchen),– Einführung Rückenschwimmen (auch mit Brustbeinschlag für Transportschwimmen)– Einführung Kraulschwimmen– Sprungschulung von 1m und 3m– Konditionsschulung bis zu 600m Schwimmstrecke– Vermittlung von Kenntnissen der Baderegeln und Unfallverhütung, sowie Erstrettung am und im Wasser
Klasse 7Leichtathletik (75m, Weitsprung, Ballwurf, Mittelstrecke, allgemeine Lauf- und Rhythmusschulung)Turnen und Bewegungskünste (vgl. Anhang)Großes Sportspiel Basketball (Korbleger/Standwurf, Passen und Fangen, Feldpositionen, Spielformen, Spiel (unbedingt 5:5 bis zum Turnier Einführen)
Klasse 8Leichtathletik (wie in Klasse 7, neu: Hochsprung) Turnen und Bewegungskünste (vgl. Anhang)Einführung Volleyball nach Weihnachten: Hinführende Spiele: Ball über die Schnur, Indiaka etc, Thematisierung der Schwierigkeiten von Rückschlagspielen Vergleich zum Basketball, unteres und oberes Zuspiel, ggf. Angabe, Kleinfeldspiele 3:3, 4:4, RotationsprinzipFortsetzen des Programms aus Jg. 7: Basketball (Wdh. wie in Jg. 7, dazu 3:3 Streetball, Gruppentaktische Angriffsmaßnahmen (Blocken/Abrollen, Give+Go etc.)
Klasse 9Leichtathletik (neu: Kugel, 100m)Turnen und Bewegungskünste (vgl. Anhang)Große Sportspiele: Volleyball Wdh. der Techniken aus Jhg. 8, Spielpositionen (Stellungsspiel), ggf. Angriffsschlag, Positionierung in Angriff und Verteidigung, von Kleinfeldspielen 3:3 zum Großfeldspiel 6:6Torschussspiele:Fußball: (Fortführung aus Jg. 5/6) Vertiefung: Ballführen beidseitig, Doppelpass, Torschuss; (ggf. 1:1 / Hinführung auf Finten), diverse Spiel- und Übungsformen; Raumaufteilung und Positionen; Einführung Handball: Hinführende Spielformen (z.B. Mattenball; Brett- oder Pfostenball; Hütchentorball…) Übungsformen zum Schlagwurf / Passfolgen / Wurftechnik!! Positionen / Raumaufteilung; Regelwerk (z.B. 3 Schritt Regel, Foulspiel, 6m Kreis!); Spiel mit offensivem Abwehrverhalten (Abwehrhaltung thematisieren);Rückschlagspiele Badminton/Tischtennis: Schlägerhaltung, Grundstellung,Grundschläge in Grobform Taktik,Regeln
Klasse 10Leichtathletik (neu: Speer, Hürdenlauf), sonst Fortsetzen des Programms aus Jg. 9. mit Rückschlagspiele und Volleyball)Turnen und Bewegungskünste (vgl. Anhang)Präsentation der „eigenen“ Sportarten durch die Schüler (Referat: theoretische Ausarbeitung und Durchführung einer Stunde/Übungseinheit in Gruppenarbeit).
Jahrgang 11 + 12Unterricht in Kursen (ausgewähltes Angebot durch FK Sport)
Sportliches Profil (Schwerpunktfach Sport): 5-stündiger Unterricht im Theorie- Praxisverbund gem. Vorgaben des KM durchgeführt gem. RRL und EPA

Durchgehend Klasse 5-10: Aufwärmen, Circuit, Gymnastik/Tanz Elemente mit und/ oder ohne Gerät (z.B. Rope-Skipping bes. in unteren Jahrgangsstufen), Ausdauertests (z.B. Cooper), kleine und große Spiele je nach Hallenbelegung/ Saison/ Interesse. Unterrichtsdurchführung in unterschiedlichen Sozialformen (Gruppen-, Partnerarbeit, Stationenlernen etc.).

Turniere: Fußball Jg. 5 und 6 Basketball Jg. 7 und 8 Volleyball Jg. 9 und 10-> als Winterturniere und Abschluss der jeweiligen Unterrichtseinheit.

ArbeitsgemeinschaftenGolf

Lars Wyrwoll, Fachobmann Sport
Kontakt: lars.wyrwoll(at)gymbu.de

Werte und Normen

Das Fach Werte und Normen wird von den Schülerinnen und Schülern gewählt, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Werte und Normen versteht sich als eine neutrale, weltanschauliche Alternative.

Aufgabe und Zielsetzung des Faches

„Das Unterrichtsfach Werte und Normen leistet einen gewichtigen Beitrag, um den Ansprüchen gerecht zu werden, die der §2 des Niedersächsischen Schulgesetzes formuliert. Dem dort verankerten Ziel, ‚(…) die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen‘ weiterzuentwickeln, trägt das Fach Werte und Normen in besonderem Maße Rechnung. Obwohl ein gewisser Konsens über gültige Werte und Normen unterstellt werden kann, wird die Lebenspraxis von häufigen und vielstimmigen Diskussionen über Wertvorstellungen und darauf aufbauende gesellschaftliche Normen geprägt. […] Auf der Grundlage der im Grundgesetz, der Niedersächsischen Verfassung sowie dem Niedersächsischen Schulgesetz (vgl. insbesondere §2) explizit zum Ausdruck gebrachten Wertvorstellungen werden unterschiedliche Weltanschauungen und Wahrheitsauffassungen im Sinne einer prinzipiellen Pluralität berücksichtigt. […] Es ist Aufgabe des Unterrichts im Fach Werte und Normen, die Schülerinnen und Schüler für die moralischen und sittlichen Dimensionen menschlichen Handelns zu sensibilisieren sowie Unterscheidungs- und Kritikfähigkeit in der Auseinandersetzung mit Handlungs- und Wertfragen im privaten und öffentlichen Leben zu entwickeln. […] Das Unterrichtsfach Werte und Normen bezieht sich in erster Linie auf Problemstellungen der Philosophie, der Religionswissenschaft [sowie] geeigneter Gesellschaftswissenschaften [Politik, Soziologie…].“Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium (Hrsg.) (2009): Kerncurriculum für das Gymnasium, Schuljahrgänge 5-10.Werte und Normen

Leitthemen

Für die einzelnen Schuljahrgänge sind die folgenden Leitthemen vorgesehen:

  • Schuljahrgänge 5 und 6 Umgang mit Erfolg und Misserfolg; Zukunftswünsche und Zukunftsängste; Regeln für das Zusammenleben; Begegnung mit Fremden; Monotheistische Weltreligionen
  • Schuljahrgänge 7 und 8 Verantwortung für Natur und Umwelt; Freundschaft, Liebe, Sexualität; Sucht und Abhängigkeit; Leben in einer christlich geprägten Kultur; Menschenrechte und Menschenwürde
  • Schuljahrgänge 9 und 10 Entwicklung und Gestaltung von Identität; Wahrheit und Wirklichkeit; Weltreligionen und Weltanschauungen; Alter, Sterben, Tod; Ethische Grundlagen für Konfliktlösungen

Rahmenthemen und Module in den Jahrgängen 11 und 12:

  • 11.1 Rahmenthema: Fragen nach Individuum und Gesellschaft Pflichtmodul: Recht und Gerechtigkeit Wahlmodul: Anspruch und Wirklichkeit individueller Glücksvorstellungen
  • 11.2 Rahmenthema: Fragen nach dem guten Handeln Pflichtmodul: Grundpositionen ethischen Argumentierens Wahlmodul: Ethik in Medizin und Wissenschaft
  • 12.1 Rahmenthema: Fragen nach dem Wesen des Menschen Pflichtmodul: Formen der Selbstinterpretation des Menschen Wahlmodul: Willensfreiheit, Fremdbestimmung
  • 12.2 Rahmenthema: Fragen nach Wissen und Glauben Pflichtmodul: Wahrheitsansprüche In der Sekundarstufe II wird das Fach Werte und Normen zweistündig unterrichtet. Es gehört nicht zu den Prüfungsfächern im Abitur.

Frau Kittel, Fachobfrau Werte und Normen
Kontakt: felicitas.kittel(at)gymbu.de