Hinweis der Redaktion: Der vorliegende Bericht der Seminarfahrt (Kurs „sf4“ zum Thema Nachhaltigkeit) nach Wien entstand im „Kettenbrief“-Verfahren (jede/r Schüler/in schreibt einen Satz und schickt ihn an den nächsten zur Ergänzung/Weiterführung) während der rund 12-stündigen Bahnrückfahrt….
Gemeinsam mit Herrn Hofmann und Frau Stoppe haben wir uns am Sonntagabend mit dem Nachtzug nachhaltig auf den Weg nach Wien gemacht.
Nach „nur“ 10 Stunden Zugfahrt sind wir vormittags in Wien angekommen und während unsere Zimmer noch vorbereitet wurden, haben wir etwas zu Mittag gegessen oder in Kleingruppen die Umgebung um unser zentral gelegenes Hostel erkundet.
Als wir das Schloss Belvedere um ca. 15 Uhr erreicht haben, haben wir nach einer Besichtigung mehrere Gemälde (weltweit größte Sammlung von Gustav Klimt!), den schönen Schlossgarten genossen und sind dann gegen Abend gemeinsam in ein Restaurant gegangen, um den Abend miteinander bei einem Wiener Schnitzel ausklingen zu lassen.
Am nächsten Tag sind wir früh auf aufgewacht und haben gemeinsam leckeres Frühstück im Buffet vom A&O Hostel gegessen.
Als wir fertig waren, haben wir uns zügig auf dem Weg zum UNO-Hauptquartier gemacht, wo wir eine spannende Führung auf internationalem Boden erlebt haben.
Dort haben wir uns mit Themen wie die SDGs, Aufgaben eines Diplomaten und interkultureller Zusammenarbeit auseinandergesetzt.
Später am Tag ging’s ins „Strandbad Alte Donau“, Laura und Benni waren zuerst im „Bundesbad Alte Donau“ (Nachbarschaft) gelandet und mussten quer durch die Donau das Strandbad per Schwimmen wechseln.Am nächsten Tag waren wir im Kraftwerk Simmering und haben eine geführte Tour mit vielen Eindrücke bekommen, wie dort mit hohem Wirkungsgrad Energie und Wärme erzeugt wird.
Anschließend besuchten wir die Seestadt Aspern, wo wir moderne, nachhaltige Stadtentwicklung erkundeten, uns die Umgebung anschauten und Hawa vor einem mysteriösen Mann beschützen mussten.
Um diesen erlebnisreichen Tag schön ausklingen zu lassen, hat sich der Kurs abends zusammen in der Bar Four Bells getroffen und einen schönen gemeinsamen Abend erlebt.
Im Irish Pub wurde nicht nur Fußball geguckt, sondern auch gespielt, in Form eines Tischkickers, den uns der Barbetreiber ausgegeben hat.
Am Donnerstag besuchten wir das Parlament, lernten die österreichische Politik kennen und erhielten durch einen sehr guten Guide interessante Einblicke.
Nach der Führung hatten wir die Möglichkeit, im Café des Parlaments gemeinsam zu Mittag zu essen.
Im Anschluss sind wir noch in der Stadt unterwegs gewesen, haben einen anstrengenden Aufstieg zu einem der besten Aussichtspunkte in Wien, beim Schloss Schönbrunn gemeistert, bevor sich Marie und Frau Stoppe in einem klassischen Wiener Kaffehaus gestärkt haben und die anderen ins Hostel gefahren sind.
Im Anschluss trafen wir uns, wie am Vortag besprochen, gemeinsam zum Bowlen.
Dabei konnten wir die verschiedenen Wurftechniken – mal effizienter, mal eher belustigend – begutachten und bei Getränken zu fairen Wiener Preisen einen geselligen Abend genießen.
Nach dem Bowlen ließen wir den Abend in einer Wiener Bar ausklingen und erzählten uns die besten Stories der Woche.
Am Freitag, dem letzten Tag unserer Kursfahrt, machten wir uns pünktlich um 09:13 Uhr auf den Heimweg.
Aufgrund einer Verspätung von 120 Minuten verpassten wir jedoch unseren geplanten Anschlusszug und mussten deshalb auf einen späteren Zug ausweichen.
Da wir für diesen Zug keine Sitzplatzreservierungen hatten, wurde die weitere Reise etwas chaotisch.
Herr Hofmann gab bis zur letzten Minute sein Bestes, um für uns noch Sitzplätze zu reservieren, jedoch vergebens.
So machten wir uns schließlich etwas verzweifelt auf die Suche nach nicht reservierten Sitzplätzen, was aber schlussendlich funktionierte.
Trotz aller Widrigkeiten bleibt uns der Rückblick auf die vergangene Woche mit ereignisreichen Tagen, vielen lustigen Momenten, wertvollen Impulsen für die nachhaltige Bildung und einer Menge gewienerter Zimmer in Erinnerung.
Und wenn der mysteriöse Mann nicht im Zug sitzt, dann leben sie noch heute…










Text: sf4, Fotos: Hr. Hofmann
